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	<title>Der darmspiegel Verlag &#187; Pressespiegel</title>
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		<title>Im Dunkeln</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 12:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellte man sich die Frage, ob man dieses Buch braucht, so lautete die Antwort gewiss nein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt: kriminell, lyrisch, historisch, erotisch, philosophisch, fotografisch, esoterisch</p>
<p>So wie der Titel des Buches &raquo;nachts in Darmstadt&laquo; Raum f&uuml;r Spekulationen l&auml;sst, so bleibt beim lesen und Betrachten der Beitr&auml;ge des Bandes Raum f&uuml;r eigene Gedanken. Eine bunte Mischung an Kapitel&uuml;berschriften ruft nach Aufmerksamkeit und hinter jeder kann sich eine &Uuml;berraschung verbergen. So findet hinter &raquo;Mummsekt zum Mondscheintarif&laquo; ein Gespr&auml;ch mit einer Taxifahrerin mit Vorliebe f&uuml;r die n&auml;chtlichen Fahrten alles original wie ihr der Mund gewachsen war. Unter &raquo;Von Hippies, Rockern, Punkern, Poppern&laquo; k&ouml;nnen Menschen ab Mitte 30 ihre Kneipen&#8209; und Diskovergangenheit in Darmstadt wieder zu Leben erwecken, kurz und knackig. Dagegen findet sich unter &raquo;Gruseln, Grauen, G&auml;nsehaut&laquo; mitnichten ein Text zu Halloween, sondern ein hochkar&auml;tiger Text des Philosophen Gernot B&ouml;hme. &raquo;Auf der anderen Seite&laquo; geht dem Weg durch die Erdachse auf die andere Seite des Erdballs nach und &raquo;Die Gartenguerilla&laquo; f&uuml;hrt in die Gartenbaukunst des Guerilla Gardening in Darmstadt ein. Auch Abschnitte, die komplett von DesignerInnen oder FotografInnen gestaltet wurden, bieten dem Auge Nahrung. Stellte man sich die Frage, ob man dieses Buch braucht, so lautete die Antwort gewiss nein. Es w&auml;re allerdings sehr schade es nicht zu besitzen, um je nach Lust und Laune sich mit dem einen oder anderen Blick auf, unter, durch Darmstadt immer im Bereich des Dunkels, der Nacht zu befassen. Ein mutiger und ambitionierter Band, kleine Eigenartigkeiten erh&ouml;hen den Charme.</p>
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		<title>&#9829; Vom Seminar in die Redaktionskonferenz</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der darmspiegel. Die Themen bewegten sich irgendwo zwischen "Bravo", "Titanic" und "Jungle World", und das Einzige, über das man sich ärgern könnte, war die schwankende Qualität der Texte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RHEIN-MAIN. Als der &raquo;Darmspiegel&laquo; im April zum letzten Mal erschien, war die Trauer unter Darmst&auml;dter Studenten gro&szlig;. Ein Jahr lang hatten sie gehabt, was nicht viele Hochsch&uuml;ler haben: Ein witziges, sch&ouml;nes, von jungen Leuten gemachtes Magazin, das auch noch kostenlos abgegeben wurde. Die Themen bewegten sich irgendwo zwischen &raquo;Bravo&laquo;, &raquo;Titanic&laquo; und &raquo;Jungle World&laquo;, und das Einzige, &uuml;ber das man sich &auml;rgern k&ouml;nnte, war die schwankende Qualit&auml;t der Texte.</p>
<p>Es gab aber auch echte Lichtblicke, zum Beispiel das satirische Drehbuch zur &raquo;Hessen-Verschw&ouml;rung&laquo;, in dem Roland Koch, Andrea Ypsilanti und &raquo;Sch&auml;G&uuml;&laquo; alias Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel gemeinsam in &raquo;Dagmar (Metzger&#8217;s) Pilsstube&laquo; auf die Ergebnisse der Landtagswahl warten. Und schon wegen der aufwendig inszenierten Fotos und des bis ins Detail stilvollen Layouts lohnte es sich, das Heft durchzubl&auml;ttern. In seinem nur neun Ausgaben w&auml;hrenden Leben hatte der &raquo;Darmspiegel&laquo; eine treue Fangemeinde gewonnen.</p>
<p>Zu Recht &ndash; denn jeder, der einmal studiert hat, wei&szlig;, dass Studentenzeitungen auch ganz anders aussehen k&ouml;nnen. Meistens liegen sie in der Mensa aus, grau, matt, auf schlechtem Papier gedruckt und von unattraktivem Volumen. Hat man sich zum Aufschlagen durchgerungen, erwartet einen schon die n&auml;chste Zumutung in Gestalt von Bleiw&uuml;sten, die sich bei n&auml;herem Hinsehen als ideologisch gepr&auml;gte Erg&uuml;sse zu hochschulpolitischen Themen erweisen. Herausgeber ist h&auml;ufig der AStA, der zum Beispiel an der Uni Frankfurt sogar verpflichtet ist, eine Mitgliederzeitung f&uuml;r die 33&#160;000 Studenten zu produzieren.</p>
<p>An der Goethe-Universit&auml;t gibt es keinen &raquo;Darmspiegel&laquo;, daf&uuml;r ist die AStA-Zeitung besser als manche andere. Immerhin ist sie farbig, wenn auch blass, und die hinteren Seiten nimmt ein Kulturteil mit Ausstellungsrezensionen, Buchbesprechungen und R&auml;tseln ein. Sonst ist viel Kapitalismuskritisches zu lesen, und es macht sich nicht nur durch Rechtschreibfehler bemerkbar, dass die Redaktion wohl oft unter Zeitdruck arbeitet: Einmal ist unter der &Uuml;berschrift &raquo;Der Frankfurter Philosoph Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno&laquo; ein Text abgedruckt, in dem es nicht um Adorno, sondern um Studiengeb&uuml;hren geht, und der &uuml;berdies im selben Heft 30 Seiten weiter vorne schon einmal zu finden war.</p>
<p>Nils Zimmermann, der im achten Semester Jura studiert, ist einer von zwei festen Redakteuren der AStA-Zeitung. Die meisten Artikel k&auml;men von Studenten der Geistes&#8209; und Sozialwissenschaften, sagt er, aber auch Professoren ver&ouml;ffentlichten dort gerne ihre Texte. Die Themen sollten immer einen Bezug zur Uni haben, eine &raquo;Unterhaltungszeitung&laquo; wolle er jedenfalls nicht machen.</p>
<p>Weil sie sich genau das Gegenteil, n&auml;mlich eine Zeitung mit etwas mehr Unterhaltung und vor allem mehr Meinungsvielfalt, w&uuml;nschten, gr&uuml;ndeten ein paar Mainzer Studenten vor elf Jahren die &raquo;Stuz&laquo;. In der Mainzer AStA-Zeitung h&auml;tten damals nur &raquo;politisch einseitige Elaborate&laquo; gestanden, sagt einer der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Stefan Kraatz.</p>
<p>Die &raquo;Stuz&laquo; ist f&uuml;r Mainz so etwas, wie es der &raquo;Darmspiegel&laquo; f&uuml;r Darmstadt war, vielleicht sogar noch mehr. Denn sie ist inzwischen aus der Universit&auml;t herausgewachsen. Das Magazin ist zugleich ein Veranstaltungskalender f&uuml;r das gesamte Rhein-Main-Gebiet. Dieser Teil sichere die &raquo;Sockelfinanzierung&laquo;, sagt Kraatz, der auch f&uuml;r die Anzeigenbeschaffung zust&auml;ndig ist. Au&szlig;er ihm arbeiten noch zwei andere Nicht-mehr-Studenten f&uuml;r die Stuz, f&uuml;r sie ist es ein Vollzeitjob. Die Artikel liefern etwa 50 Studenten. Sie bekommen nach Kraatz&lsaquo; Worten kein Geld, aber &raquo;Wissen als Gegenleistung&laquo;. Die Stuz verstehe sich als &raquo;Lehrredaktion&laquo; und biete Layout&#8209; Workshops und Schreibseminare an.</p>
<p>Es werde allerdings immer schwieriger, Studenten f&uuml;r schwierige, besonders f&uuml;r politische Themen zu begeistern. Kraatz hat Politikwissenschaften studiert und findet es schade, dass die Studenten sich heute nur f&uuml;r &raquo;Kultur, Kultur, Kultur&laquo; interessierten. Dazu komme noch, dass sie seit der Umstellung auf Bachelor und Master schlicht keine Zeit mehr f&uuml;r lange Recherchen h&auml;tten. Sie w&uuml;rden &raquo;auf Arbeiten gedrillt&laquo;, k&ouml;nnten nicht mehr &raquo;links und rechts gucken&laquo;. In den Redaktionssitzungen meldeten sich oft viele f&uuml;r ein Thema, etwa f&uuml;r die Debatte um ein Grundeinkommen. &raquo;Aber am Ende macht dann keiner was.&laquo;</p>
<p>In der letzten Ausgabe des &raquo;Darmspiegel&laquo; hat die Redaktion aufgef&uuml;hrt, wie viele Stunden Arbeit in den neun zur&uuml;ckliegenden Ausgaben steckten: 16&#160;000 haben sie zusammengez&auml;hlt. Das war am Ende aber gar nicht der Grund daf&uuml;r, das Magazin einzustellen. &raquo;Wir h&ouml;ren auf, bevor es schlecht wird&laquo;, sagt eine Redakteurin im Abschiedsinterview. Sie h&auml;tten Angst vor der Routine gehabt, erg&auml;nzt Jan-Kristian Jessen, der in Mainz Journalismus studiert und einer der 15 Studenten war, die den Kern der Redaktion bildeten. Und sie h&auml;tten es nicht geschafft, &raquo;eine n&auml;chste Generation heranzuziehen&laquo;. Vielleicht seien sie aber auch nicht offen genug gewesen, ihr Projekt aus der Hand zu geben. Man m&uuml;sse &raquo;das Feuer entfachen&laquo;, damit man es durchhalte, ein Jahr lang ununterbrochen zu arbeiten und N&auml;chte schlaflos zu verbringen, ohne daf&uuml;r Geld zu bekommen.</p>
<p>Dass es sich gelohnt hat, merkt man, wenn man mit einem alten Exemplar des Magazins in einer Regionalbahn sitzt. Unabh&auml;ngig voneinander fragen zwei junge Fahrg&auml;ste mit Hoffnung im Blick: &raquo;Gibt es den &rsaquo;Darmspiegel&lsaquo; jetzt wieder?&laquo;</p>
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		<title>Nachts ist in Darmstadt mehr los als am Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben den spannend geschriebenen und anschaulich präsentierten Texten feilten die studentischen Buchmacher bis ins Detail an der Illustration mit Zeichnungen, Comics und Bildern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studenten der Hochschule Darmstadt k&ouml;nnen eins nicht behaupten: dass in ihrer Stadt nichts los sei. Das haben sie mit dem Buch &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; bewiesen.</p>
<p>Es gibt noch eine andere Stadt in Hessen, gar nicht weit weg von Frankfurt, in der es sich gut leben und studieren l&auml;sst: &raquo;Nun ja, Darmstadt.&laquo; So lautet der erste Satz des Druckwerks, das Ende Juli fertig wurde und einer 50-k&ouml;pfigen Gruppe von Studenten fast das gesamte Semester an Zeit und Aufwand gekostet hat. Darin haben sie sich intensiv mit ihrer Studienstadt befasst. Mit deren n&auml;chtlicher Seite.</p>
<p>&raquo;Vier Monate und viele N&auml;chte lang haben wir durchgearbeitet&laquo;, erz&auml;hlt Birte Frey. Sie studiert Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt. Die engagierten Studenten erstellen in ihrer Freizeit regelm&auml;&szlig;ig ein Magazin, haben dazu eigens den darmspiegel Verlag gegr&uuml;ndet. &raquo;Das Thema &rsaquo;Darmstadt bei Nacht&lsaquo; hat uns mehr als alle anderen Themen fasziniert. Wir hatten so viele Ideen, es musste einfach ein ganzes Buch daraus werden&laquo;, erz&auml;hlt Frey.</p>
<p>Darmst&auml;dter Studenten m&uuml;ssen sich immer gegen&uuml;ber Vorurteilen verwehren, die Stadt sei langweilig und habe wenig Nachtleben. Das zu widerlegen war der Grundgedanke des Buchprojekts. &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; handelt aber nicht nur vom Tanzen in diversen Clubs, die es durchaus in der s&uuml;dhessischen Stadt gibt: den Traditionsclub &raquo;Goldene Krone&laquo;, den ebenfalls &uuml;ber die Stadtgrenzen hinaus bekannten &raquo;Schlosskeller&laquo; und das neuere &raquo;603 qm&laquo; beispielsweise.</p>
<p>Die 50 Schreiber und Illustratoren, die auszogen, die Nacht kennenzulernen, befassten sich mit allem, was zwischen 21 Uhr abends und 7 Uhr morgens in der Stadt passiert. Sie schrieben Portr&auml;ts von Nachtarbeitern&#160;&#8211; B&auml;cker, Krankenwagenfahrer und Wissenschaftler, die im European Space Operations Center (ESOC) Satelliten &uuml;berwachen und Weltraumschrott beobachten.</p>
<p>Und sie sind selbst zu Nachtv&ouml;geln geworden. Als Garten-Guerilla mit Rechen, Schaufel, Bollerwagen und Stiefm&uuml;tterchen bewaffnet, zogen sie los, um die Stadt zu begr&uuml;nen: einfach ein St&uuml;ck freiliegender Erde ausbuddeln, Stiefm&uuml;tterchen rein, fertig.</p>
<p>F&uuml;r manche Menschen, so stellten die Autoren fest, ist auch am Tag immer Nacht. Auf das verst&ouml;rende Portr&auml;t einer Lichtallergikerin, die mit Sonnenbrille in ihrer dunklen Wohnung fernsieht, nicht mehr ausgehen kann und keine Freunde mehr hat, folgt eine Reportage aus einem Frauenhaus. Dort suchen Frauen Zuflucht vor der Gewalt ihrer Ehem&auml;nner.</p>
<p>Sehr finster auch Jan Schneiders Aufz&auml;hlung s&auml;mtlicher Morde, die die Stadt in ihrer Geschichte gesehen hat. Im Jahr 1914 zum Beispiel z&uuml;ndete ein psychisch kranker Medizinstudent die Villa eines Rentners an, der im Feuer umkam.</p>
<p>Passend dazu das Interview von Magdalena Tischer und Pia Hannapel mit dem Darmst&auml;dter Philosophen Gernot B&ouml;hme zum Thema &raquo;Gruseln, Grauen, G&auml;nsehaut&laquo;: Das Gruseln, sagt er, ist nicht nur ein Gef&uuml;hl der Angst, sondern auch ein Lustgef&uuml;hl. Wer sich bei Filmen gruselt, ist umso froher, dass es nur ein Film ist, meint B&ouml;hme. Dazu passt die Story &uuml;ber das Gruselschloss Frankenstein unweit Darmstadts, wo sich jedes Jahr an Halloween die gruseligsten Monster treffen.</p>
<p>Ein Feature &uuml;ber Fr&uuml;h&#8209; und Sp&auml;taufsteher und warum manche Menschen lieber nachts arbeiten und tags&uuml;ber schlafen, gibt Aufschluss &uuml;ber die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bez&uuml;glich der &raquo;inneren Uhr&laquo;. Was nat&uuml;rlich auch nicht fehlen darf: unr&uuml;hmliche Orte, an denen Prostituierte&#160;&#8211; Frauen und M&auml;nner&#160;&#8211; f&uuml;r Geld oder anderes ihren K&ouml;rper verkaufen.</p>
<p>Neben den spannend geschriebenen und anschaulich pr&auml;sentierten Texten feilten die studentischen Buchmacher bis ins Detail an der Illustration mit Zeichnungen, Comics und Bildern. Alle Fotos sind selbst geschossen&#160;&#8211; bis auf die Luftaufnahme Darmstadts bei Nacht. Eine Fotostrecke von Menschen unter ihren Bettdecken diente als Werbeplakat, darunter eine Oma mit einem Exemplar von Charlotte Roches &raquo;Feuchtgebiete&laquo; und ein Lederjackenrocker, der mit seinen Kuscheltieren schmust. </p>
<p>F&uuml;rs erste haben die Online&#8209; und anderen Studenten ihrer Kreativit&auml;t genug Freilauf gelassen&#160;&#8211; sie befinden sich jetzt im Semesterpraktikum. Projekte dieser Art werden aber folgen.</p>
<p><em>&raquo;Nachts in Darmstadt&laquo;, 224 Seiten, 11,90 Euro, im Buchhandel erh&auml;ltlich. Infos: www.nachtsindarmstadt.de</em></p>
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		<title>Nachts in Darmstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 07:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass ein Buch ein aufwendiges Unterfangen ist, schreckte nicht ab. "Wir wollen uns ja immer so’n bisschen überfordern", stellt Anke Schuhardt schmunzelnd fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Nacht in Darmstadt, die meisten Menschen schlafen brav in ihren Betten, doch ein aufgeweckter Haufen namens &raquo;Rote Beete Fraktion&laquo; legt jetzt erst richtig los: Bewaffnet mit Spaten und Samenbomben streifen sie durch die Innenstadt, um diese mittels &raquo;Guerilla Gardening&laquo;, also wildem G&auml;rtnern, ein bisschen bunter zu machen. Mit einem Bollerwagen voller Blumen ziehen sie durch die City und hinterlassen Farbtupfer zwischen Beton und Stein. &raquo;Das ganze Bild der Stadt wird dadurch aufgewertet&laquo;, wird eine junge Aktivistin zitiert, die sich wie alle hier versteckt hinter einer aufschneiderischen Sonnenbrille.</p>
<p>Diese Aktion ist nur ein Beispiel f&uuml;r die kecke und humorige Kreativit&auml;t der jungen Macher vom &raquo;darmspiegel Verlag&laquo;, mit der die Studierendengruppe auf der Internetseite f&uuml;r ihr neues Projekt wirbt: &raquo;nachts in Darmstadt&laquo; &ndash; ein Buch, das Darmstadt in einem ungew&ouml;hnlichen Licht zeigt. Es ist ein Semesterprojekt, an dem zirka f&uuml;nfzig Studierende, vorwiegend angehende Online-Journalisten, aber auch Gestalter, Fotografen, Betriebswirte oder Germanisten interdisziplin&auml;r gearbeitet haben. Ende Juli soll das besondere Darmstadt-Buch erscheinen, der erg&auml;nzende Online-Auftritt steht schon l&auml;nger im Netz.</p>
<p>Am Anfang stand eine Idee f&uuml;r eine Nacht-Reportage &uuml;ber eine D&ouml;nerbude. &raquo;Da ging pl&ouml;tzlich ein Gehirnsturm von zwei Stunden los&laquo;, erinnert sich Tobias Reitz an das Treffen, in dem der Gedanke an ein monothematisches Buch geboren wurde. Dass ein Buch ein aufwendiges Unterfangen ist, schreckte nicht ab. &raquo;Wir wollen uns ja immer so&rsquo;n bisschen &uuml;berfordern&laquo;, stellt Anke Schuhardt schmunzelnd fest.</p>
<p>Dass es die pﬁfﬁgen Macher als Semesterprojekt im vierten Semester anboten, sicherte ihnen logistische, inhaltliche und auch ﬁnanzielle Unterst&uuml;tzung von Professoren und Hochschule zu. Doch das hie&szlig; auch: Fertigstellung innerhalb eines halben Jahres. &raquo;Eine Mammutaufgabe&laquo;, wie Tobias betont. &raquo;Es war irre wenig Zeit und sehr viel Arbeit&laquo;, erg&auml;nzt Anke. Seit M&auml;rz h&auml;tten sie jeden Tag daran gearbeitet. &raquo;Wenn du das nicht mit Herzblut machst, h&auml;ltst du das nicht durch.&laquo;</p>
<p>Sie wirken zuweilen wie junge Eltern, denen selbst beim Reden &uuml;ber Schwierigkeiten ein freudiges Strahlen ins Gesicht steht. Ein Projektplan musste aufgestellt, Arbeitsgruppen f&uuml;r Marketing oder Vertrieb gebildet oder Werbeaktionen geplant werden. Passend zum Buchtitel hat die Redaktion n&auml;chtelang immer wieder Texte redigiert. Und dann gab es noch das<br />
schwierige Kapitel Finanzierung zu bew&auml;ltigen. Tobias: &raquo;Bis wir den ersten gr&ouml;&szlig;eren Sponsor hatten, war das eine Zitterei.&laquo;</p>
<p>Herausgekommen ist ein 220 Seiten starker Sonderdruck mit Reportagen, Interviews, Fotos oder Illustrationen, den die Bucheltern als &raquo;Liebhaberst&uuml;ck in limitierter Auﬂage&laquo; (1.500 St&uuml;ck) bezeichnen. Aber warum greifen Onliner eigentlich zum Buch? &raquo;Wir sind zwar Online-Journalisten, aber trotzdem Papiernarren&laquo;, antwortet Tobias. &raquo;Wir lieben das Gedruckte.&laquo; Der Online-Aspekt sei durch den erg&auml;nzenden Webauftritt und den cross-medialen Ansatz zum Ausdruck gekommen. Dort kann man sich etwa am&uuml;sante Videos &uuml;ber Aufmerksamkeitsaktionen anschauen, was in einem Printformat nicht ginge. &raquo;Aber ein Buch wird eben ganz anders wertgesch&auml;tzt&laquo;, stellt Anke klar. &raquo;Das hat bleibenden Charakter.&laquo;</p>
<p><em>Das Buch &raquo;nachts in Darmstadt&laquo; ist seit dem 24. Juli in ausgew&auml;hlten Buchl&auml;den und Boutiquen erh&auml;ltlich oder kann &uuml;ber die projektbegleitende Internet-Seite www.nachtsindarmstadt.de geordert werden.</em></p>
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		<title>(Video) Lokale Lekt&#252;re</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 06:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Buch voller Geschichten. Es geht um das Geheimnis des Traums, die Romantikverweigerung der Heiner, das Leiden einer Lichtallergikerin, die hiesige Clubgeschichte, und die Samenbomben werfende Stadt-Guerilla. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachts in Darmstadt. Da ist nichts und niemand, nur hochgeklappte Bordsteine und g&auml;hnende Leere. Mitnichten! Das beweisen rund 50 Studenten der Hochschule Darmstadt. Sie haben das Buch &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; geschrieben. Ein Buch voller Geschichten. Es geht um das Geheimnis des Traums, die Romantikverweigerung der Heiner, das Leiden einer Lichtallergikerin, die hiesige Clubgeschichte, und die Samenbomben werfende Stadt-Guerilla.</p>
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		<title>Made in Darmstadt: Das Buch &#187;nachts in Darmstadt&#171;</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 09:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Wahl- und Neu-Darmstädter, sondern vor allem waschechte Heiner und Ur-Hessen sollen ihre Stadt auf eine neue und ungewohnte Art kennenlernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun erscheint es endlich: &raquo;nachts in Darmstadt&laquo;, das geheimnisumwitterte Nachfolgeprojekt des darmspiegel Verlags. Das zentrale Thema des &uuml;ber 200-seitigen Bandes ist die Darmst&auml;dter Nacht in ihrer Vielseitigkeit, mit Liebe zum Detail, aufgearbeitet in Reportagen, Portraits, Interviews und Fotostrecken. Angesprochen werden soll laut Projektleiter Tobias Reitz ein Querschnitt der Einwohner: &raquo;Nicht nur Wahl&#8209; und Neu-Darmst&auml;dter, sondern vor allem waschechte Heiner und Ur-Hessen sollen ihre Stadt auf eine neue und ungewohnte Art kennenlernen.&laquo;</p>
<p>Die Themenpalette ist breit gef&auml;chert und reicht vom Geheimnis des Traumes, der Geschichte der Nacht, Lichtverschmutzung und der Brandnacht &uuml;ber die Darmst&auml;dter Clubgeschichte und die Kultkneipe &raquo;Herkules&laquo;, die im Selbstversuch erkundet wurde. Die Nacht in Darmstadt scheint bei genauer Betrachtung lauter spannende Geschichten zu bieten, die nur darauf gewartet haben, aufgeschrieben werden.</p>
<p>&raquo;Wir haben Texte &uuml;ber illegale Clubs und Guerilla Gardening, das illegale Begr&uuml;nen st&auml;dtischer Tristesse, haben nachts mit Betrunkenen beim D&ouml;ner an der &rsaquo;Krone&lsaquo; gesprochen. Die skurrilen Gespr&auml;che finden sich auch im Buch wieder&laquo;, so Projektmitarbeiter Jan-Kristian Jessen. </p>
<p>Das Projekt &raquo;nachts in Darmstadt&ldquo; entspringt einer Kooperation zwischen dem vierten<br />
Semester Onlinejournalismus der Hochschule Darmstadt und dem darmspiegel Verlag, der bis April neun Ausgaben des gleichnamigen Studentenmaga zins herausgebeben hat. Rund 50 Studierende, aber auch freie Autoren wie der Poetry-Slammer Tilman D&ouml;ring, der Schriftsteller Christian Gude (Mosquito, Bin&auml;rcode) oder der renommierte Professor f&uuml;r Chronobiologie, Till Roenneberg, haben sich auf die Reise durch die Wissenschaftsstadtnacht gemacht &ndash; die Herausgeber sprechen von einem &raquo;innovativen, investigativen und einmaligen Projekt&laquo;, das in gerade einmal drei Monaten entstanden ist und durch den Darmst&auml;dter F&ouml;rderkreis Kultur e.V. finanziell gef&ouml;rdert wird.</p>
<p>Begleitet wurde das Ganze mit einer Videokamera, so sind zus&auml;tzliche Ver&ouml;ffentlichungen auf der Website: nachtsindarmstadt.de zu finden. Dass die crossmediale Umsetzung zum Konzept geh&ouml;rt, unterstreicht Projektleiter Reitz: &raquo;Ausgew&auml;hlte Reportagen, Portraits, aber auch Gedichte und andere Kleintexte werden mit Audio&#8209; oder Videobeitr&auml;gen und interaktiven Angeboten verbunden, um die Geschichten des Buches online fortzusetzen.&laquo;</p>
<p>Zwei Lesungen, Online-Marketing und Flash-Mobs bewerben das Printprodukt. Und am Freitag, dem 24. Juli, steigt eine Release-Party unter dem Motto &raquo;Bett Taste&laquo; im Schlosskeller. Geplant sind unter anderem ein Pyjama-Contest (Schlafoutfit nicht vergessen!), eine gro&szlig;e Kissenschlacht und Livemusik der Band Alpinatraum (und anderen). </p>
<p><em>Release-Party Bett Taste: &raquo;Die eskalat&ouml;seste Pyjama Party der Stadt&laquo;<br />
Wann? Fr, 24. Juli, ab 22 Uhr<br />
Wo? Schlosskeller<br />
Wie viel? 5 Euro Eintritt, f&uuml;r<br />
Studenten 4 Euro<br />
Was kriege ich daf&uuml;r geboten?<br />
&bull; Jeder, der im Schlafanzug plus Kissen kommt, erh&auml;lt am Eingang eine hochprozentige &Uuml;berraschung<br />
&bull; Die schrillsten, ausgefallensten, wahnsinnigsten Pyjamas werden pr&auml;miert<br />
&bull; Kissenschlacht im Laufe der Nacht<br />
&bull; Auf der Getr&auml;nkekarte: hei&szlig;e Milch mit Honig<br />
&bull; Zwei Bands + zwei DJs (Line&shy; Up war bei Redaktionsschluss noch nicht komplett) </p>
<p>Alle Aktionen und Neuigkeiten rund um das Buch und die Party auf www.nachtsindarmstadt.de. Das Buch &raquo;nachts in Darmstadt&laquo; (Ma&szlig;e: 24 Zentimeter hoch, 17 breit) wird ab 24. Juli in einer Auflage von 1.000 Exemplaren &uuml;ber Buchhandlungen und Boutiquen in Darmstadt, &uuml;ber Amazon.com und www.nachtsindarmstadt.de vertrieben.</em></p>
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		<title>Durchblick im Dunkel</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 02:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[In "Nachts in Darmstadt" stehen keine Veranstaltungstipps für Nachtschwärmer. Wer darauf gehofft hat, wird wohl enttäuscht sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Buchprojekt &ndash; Studenten stellen ihren Band &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; vor</strong></p>
<p>DARMSTADT. &raquo;Was w&auml;re, wenn es keine Nacht g&auml;be?&laquo;. Diese Frage hat Alfred Kessler, Professor f&uuml;r Philosophie und Kulturgeschichte, ausnahmsweise nicht in einer Vorlesung an der Hochschule Darmstadt gestellt, sondern im Jazzinstitut in Bessungen. Dort gab es am Donnerstag eine Lesung zum gerade erschienenen Buch &raquo;nachts in Darmstadt&laquo;.</p>
<p>Studenten der Hochschule und der Technischen Universit&auml;t haben sich Gedanken &uuml;ber die Nacht gemacht und im Darmspiegel-Verlag &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; in Kooperation mit der Hochschule herausgebracht. Auf 220 Seiten erfahren Darmst&auml;dter und Neu-Darmst&auml;dter, was in ihrer Stadt bei Nacht los ist. Wenn es nach den Stimmen, die die Studenten f&uuml;r ihr Projekt eingefangen haben, geht: nicht sehr viel.</p>
<p>In &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; stehen keine Veranstaltungstipps f&uuml;r Nachtschw&auml;rmer. Wer darauf gehofft hat, wird wohl entt&auml;uscht sein. Vielmehr wird der Frage nachgegangen, was die Nacht und die Stadt f&uuml;r Geschichten bergen. Die Autoren nehmen ihre Leser mit auf eine faszinierende Reise. Sie begleiten eine Taxifahrerin und eine Fledermausfl&uuml;sterin, erz&auml;hlen von Tatorten, der Clubgeschichte Darmstadts, dem Geheimnis des Traums, von Lichtallergien, n&auml;chtlichem Gruseln und erkl&auml;ren, wie die Nacht f&uuml;r einen Wachmann, Zeitungsaustr&auml;ger, Sanit&auml;ter oder Nachtb&auml;cker aussieht.</p>
<p>&raquo;God natt&laquo; hei&szlig;t auf norwegisch Gute Nacht. Diese h&auml;tten sich die Online-Journalismus-Studenten Anke Schuhardt und Florian Siebeck sicher auch gew&uuml;nscht. Stattdessen haben sie in Trondheim, Darmstadts norwegischer Partnerstadt, einen Nachtschock erlitten &ndash; so hoch im Norden ist es im Sommer nachts fast durchgehend hell. Ihre Eindr&uuml;cke schildern sie in einer Reisereportage.</p>
<p>Der Leser bekommt durch eindrucksvolle Features, Portr&auml;ts, Interviews, Comics, Grafiken und Bilderstrecken einen Eindruck, was sich in ihrer Stadt bewegt, wenn die Sonne untergegangen ist. Dies macht &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; zu einem ungew&ouml;hnlichen und besonderen Stadtf&uuml;hrer. Darmstadt gilt ja als eher langweilige Stadt, die viel zu fr&uuml;h die Bordsteine hochklappt. Die Autoren zeigen durch ihre Geschichten, dass die Stadt faszinierend sein kann &ndash; man muss nur genau hinsehen.</p>
<p><em>&raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; ist im Darmspiegel-Verlag erschienen, hat 220 Seiten und kostet 11,90 Euro. Eine Liste der Verkaufsstellen steht im Internet: www.nachtsindarmstadt.de. Telefon: 06151 6795074</em></p>
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		<title>(Audio) Online-Tools zur Buchproduktion (hr iNFO)</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 05:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[MP3-Mitschnitt der Sendung "hr iNFO Explorer"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://verlag.darmspiegel.de/wp-content/uploads/2009/09/hr_info_explorer_20090731-nid.mp3'>Mitschnitt von hr iNFO Explorer anh&ouml;ren</a></p>
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		<title>&#9829; Warte, bis es dunkel ist</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 16:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA["Nachts in Darmstadt" ist ein wahres Buchkunstwerk geworden … ein Manifest für das bunte Leben, das sich unter der schwarzen Decke der Nacht in Darmstadt entfaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&raquo;Nachts in Darmstadt&laquo;: Mehr als 50 Studenten haben ihrer n&auml;chtlichen Stadt ein Buchknstwerk gewidmet</strong></p>
<p>DARMSTADT. Der erste Satz lautet: &raquo;Nun ja, Darmstadt&laquo;. Als Metropole mit atemberaubendem Nachtleben ist Darmstadt nicht gerade bekannt. Noch nicht. Denn die folgenden 220 Seiten des Buchs &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; sind geradezu ein Manifest f&uuml;r das bunte Leben, das sich unter der schwarzen Decke der Nacht in Darmstadt entfaltet. Jetzt ist das Werk, in 1500 handnummerierten Exemplaren, auf dem Markt &ndash; eine Menge Nachtarbeit steckt darin auf jeden Fall.</p>
<p>Denn die mehr als 50 Studenten, die meisten von der Hochschule Darmstadt, aber auch einige von der Technischen Universit&auml;t, die daran mitarbeiteten, haben in nur vier Monaten ein h&ouml;chst anspruchsvolles Projekt verwirklicht. Das Team, im Kern besteht es aus jenen Studenten, die zuvor das erfolgreiche Stadtmagazin &raquo;Darmspiegel&laquo; gegr&uuml;ndet und betrieben haben, hatte sich vorgenommen, diesmal ein einmaliges Projekt zu verwirklichen, das nicht, wie sie es bei ihrem Magazin empfanden, in Routine abgleiten k&ouml;nnte. Josef Mayerhofer, der einzige Betriebswirtschaftsstudent im Team und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Darmspiegel Verlagsgesellschaft, sagt, das Buchprojekt habe enorm von der Erfahrung mit dem Magazin profitiert &ndash; vom Businessplan &uuml;ber die Gestaltung bis hin zum Vertrieb haben die Studenten auch jetzt alles selbst und gemeinsam, also f&auml;cher&uuml;bergreifend, gemacht.</p>
<p>&raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; ist ein wahres Buchkunstwerk geworden. Vom schwarzen Glanz-Cover mit dem gepr&auml;gten Stadtplan &uuml;ber klare Farben bis hin zu Designs, die sogar die eigens gestalteten Anzeigen der Sponsoren einschlie&szlig;en, verbinden sich auf dem griffigen Papier in brillantem Druck Themen und Gestaltung zu einem besonderen Darmstadt-F&uuml;hrer.</p>
<p>Die Geschichte vom Schlossgespenst, das Portrait eines Narkoleptikers, die Thesen Darmst&auml;dter Traumforscher, ein mit raffinierten Stickbildern illustriertes Mond-M&auml;rchen der Grimms, die besten Pl&auml;tze f&uuml;r erotische Abenteuer &ndash; es gibt kaum ein Thema rund um die Nacht in Darmstadt, das die studentischen Autoren, Fotografen und Zeichner ausgelassen haben. Manches haben sie auch selbst mehr oder weniger kreirt, wie Redaktionsmitglied Anke Schuhardt, Studentin des Fachs Online-Journalismus an der Hochschule, mit dem &raquo;Guerilla-Gardening&laquo;. Gibt es wirklich Studenten, die nachts vermummt mit schwerem Ger&auml;t durch die Stra&szlig;en ziehen, um Begonien, Stiefm&uuml;tterchen oder &raquo;Samenbomben&laquo; in verwaiste Blumenk&uuml;bel und trostlose Beete zu pflanzen? Als Reportage samt Fotos liegt der Beweis nun wei&szlig; auf schwarz vor. Ein Film ist im Internet unter www.nachtsindarmstadt.de zu sehen, einer Plattform, auf der die im Buch ausgelegten F&auml;den weitergesponnen werden sollen &ndash; schlie&szlig;lich sind haupts&auml;chlich Online-Journalisten am Werk. Die d&uuml;rfen das Buch als Semesterprojekt in ihr Studium einbringen.</p>
<p>Mayerhofer und Andreas Strack, der Kommunikationsdesign studiert und als Art Director mit seiner Freundin Rimma Khasanshina das gesamte Designkonzept entworfen hat, bekommen zwar keine Scheine, sch&auml;tzen aber die Erfahrung, auch f&uuml;r ihre berufliche Zukunft. Dank der Unterst&uuml;tzung der Hochschule und zahlreicher Sponsoren steht das 10&#160;000-Euro-Projekt auf finanziell sicheren F&uuml;&szlig;en, verkalkuliert haben sich die Studenten offenbar nicht. Und sie haben schon viele Ideen f&uuml;r weitere interdisziplin&auml;re Projekte. Jetzt steht f&uuml;r die meisten Studenten ein Praxissemester an &ndash; als praxistauglich haben sie sich mit &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; allerdings schon erwiesen.</p>
<p><em>Am 30. Juli findet im Jazzinstitut Darmstadt eine n&auml;chtliche Lesung aus dem Buch statt, Beginn ist um 19:30&#160;Uhr. Informationen zum Buch im Internet unter www.nachtsindarmstadt.de</em></p>
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		<title>&#9829; Die Durchmacher</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 08:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Buch, das es nach allem, was man über Büchermachen weiß, eigentlich nicht geben dürfte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmst&auml;dter Studenten haben zusammen ein Buch &uuml;ber die Nacht in Darmstadt verfasst. Ein Buch, das es nach allem, was man &uuml;ber B&uuml;chermachen wei&szlig;, eigentlich nicht geben d&uuml;rfte.</p>
<p>Es war eine merkw&uuml;rdige Idee, gibt auch Tobias Reitz zu, ein Buch nicht nur schreiben, sondern auch drucken zu wollen. Merkw&uuml;rdig deshalb, weil Reitz sich in einem Umfeld bewegt, in dem bedrucktes Papier zunehmend antiquiert wirkt &ndash; Reitz und die meisten seiner Mitstreiter studieren Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt. So gesehen war es nachgerade eine Frechheit, ein gedrucktes Buch als gemeinsame Semesterarbeit vorzuschlagen. Wie ihr Professor auf den Plan reagiert hat? &raquo;Da war er zum Gl&uuml;ck in China&laquo;, grinst Reitz.</p>
<p>Am Ende haben die Professoren das Projekt nach Kr&auml;ften unterst&uuml;tzt. &raquo;Es war ein gro&szlig;es Gl&uuml;ck f&uuml;r uns, dass wir da diese Unterst&uuml;tzung erhalten haben &ndash; und zwar fachlich und finanziell.&laquo; Auch mit der Hochschule im R&uuml;cken war die Aufgabe gewaltig &ndash; f&uuml;nfzig Menschen haben zusammengearbeitet: Autoren, Redakteure, Faktenchecker, Grafiker, Zeichner, Dichter, Programmierer, Verk&auml;ufer. Die Studenten mussten ihr eigener Verlag werden und ihre eigene Marketing-Abteilung. Das zu organisieren und diesem Haufen von Menschen in weniger als einem Jahr ein Buch abzuringen, ist eine sportliche Herausforderung. Die Studenten haben es in vier Monaten geschafft.</p>
<p>Tobias Reitz sollte das erkl&auml;ren k&ouml;nnen. Er hatte die Funktion eines Projektleiters, und dass die Studenten diese Rolle ebenso besetzt haben wie die eines Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers, ist ein Teil der Antwort. Ein weiterer, dass die Buch-Macher einiges an Erfahrung gesammelt haben mit ihrem vorigen privaten Projekt, dem Studentenmagazin &raquo;Darmspiegel&laquo;. Und paradoxerweise waren die angehenden Online-Journalisten erfolgreich nicht trotz, sondern wegen ihrer erlernten Affinit&auml;t zum Internet &ndash; dort fanden sie die Werkzeuge, die ein solches Projekt erst m&ouml;glich machten.</p>
<p>Reitz z&auml;hlt die verschiedenen Online-Tools auf, alle aus dem Bereich der so genannten Sozialen Software: Die kostenlose Team-Textverarbeitung Google Docs. Den Terminabsprachen-Dienst Doodle. Chat-Programme. Gro&szlig;e E-Mail-Verteiler. Und, als R&uuml;ckgrat der Redaktionsorganisation, ein Wiki &ndash; dasselbe technische System, das Gemeinschaftsprodukte wie das Online-Lexikon &raquo;Wikipedia&laquo; erm&ouml;glicht. Ein Wiki erlaubt vielen Menschen, am gleichen Wissensstamm zu arbeiten. Hunderte von Wiki-Seiten &uuml;ber Termine und Projektpl&auml;ne, Rechercheergebnisse und Arbeitsweisen, bearbeitet von jeweils zehn bis zwanzig Personen. &raquo;Man nutzt dann einfach die Schwarmintelligenz bei 20 Leuten&laquo;, erkl&auml;rt Tobias Reitz. &raquo;Irgendwer wird schon mal eine Ahnung gehabt haben im Ansatz, oder zur Not gibt&rsquo;s immer noch Google.&laquo;</p>
<p>Den gr&ouml;&szlig;ten Vorteil der &raquo;sozialen Software&laquo; Wiki gegen&uuml;ber einer herk&ouml;mmlichen Textverarbeitung sieht der Student im Umgang mit den verschiedenen Textversionen: &raquo;Manchmal werden Texte auch kaputtredigiert. Dann kann ich eine Stufe zur&uuml;ckspringen und habe meine alte Version wiederhergestellt.&laquo; Was allerdings auch zu Auseinandersetzungen f&uuml;hrt, gerade in einer Projektgruppe, die sich als weitgehend hierarchiefrei versteht. Josef Mayerhofer, einer der beiden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Projekts, erkl&auml;rt: &raquo;Es h&auml;ngt nat&uuml;rlich davon ab, wie erz&uuml;rnt der Autor jetzt ist. Die angenehmste Variante ist nat&uuml;rlich: Man geht ins Wiki und &auml;ndert es einfach zur&uuml;ck &ndash; aber: Man muss nat&uuml;rlich sagen, diese Online-Zusammenarbeit bringt nat&uuml;rlich auch Probleme mit sich, eben diese zwischenmenschlichen Sachen.&laquo; Die L&ouml;sung: &raquo;Am Ende ist ein kl&auml;rendes Telefonat oder sogar ein Gespr&auml;ch, wo man sich gegenseitig in die Augen sehen kann, keine schlechte Idee.&laquo; Auch deshalb hat das Redaktionsteam daran festgehalten, sich zweimal w&ouml;chentlich zu treffen&#160;&#8211; im Internet f&auml;ngt Zusammenarbeit an, aber sie ist dort nicht zu Ende.</p>
<p>Sucht man nach einem Ausgangspunkt f&uuml;r das Buch &uuml;ber die Nacht, ist er wohl in einer Darmst&auml;dter D&ouml;nerbude zu finden. Sie lieferte die erste Idee f&uuml;r einen Artikel im Buch: Bebilderte Kurzportr&auml;ts von allen, die der sp&auml;te Hunger nachts zusammenf&uuml;hrt. Weitere Themenideen kamen wie von selbst: Eine Reportage, in der der Autor die Nacht in der durchgehend ge&ouml;ffneten Absturz-Kneipe &raquo;Herkules&laquo; beschreibt. Eine Fotostrecke mit liebevoll inszenierten Blicken unter Bettdecken. Ein Nachtcomic. Nachtgedichte. Ein Essay &uuml;ber Weltuntergangs-Szenarien unter dem Titel: &raquo;Die letzte Nacht&laquo;. Die Macher hatten einen Heidenspa&szlig; daran, sich in m&ouml;glichst vielen Formen auszuprobieren. Selbst ein Video hat das Buch hervorgebracht, &uuml;ber n&auml;chtliches wildes G&auml;rtnern in der Stadt &ndash; es ist zu finden auf der eigenen Webseite. Um das Nachtbuch zu bewerben, haben sie einen &raquo;Schlafmob&laquo; organisiert, ein wohl koordiniertes Happening auf dem Darmst&auml;dter Luisenplatz.</p>
<p>Ein &raquo;Zwischending zwischen Journalismus und Kultur&laquo; strebten sie an, sagt Projektmanager Tobias Reitz. Und dabei halten sie es f&uuml;r einen Standortvorteil, in Darmstadt zu leben und nicht beispielsweise im hippen Berlin. &raquo;Darmstadt hat ein Potential, das es noch nicht richtig erkennt&laquo;, lobt Reitz, und Mayerhofer erg&auml;nzt: &raquo;Nachts in Berlin &ndash; wie soll das funktionieren?&laquo; In der Hauptstadt w&auml;re ihr Nachtbuch eins von vielen &uuml;ber die Stadt; der Reiz des Besonderen w&auml;re dahin.</p>
<p>Viel Herzblut haben die Macher in ihr Projekt gesteckt &ndash; und zahllose durchgemachte N&auml;chte. &raquo;Ganz viel Motivation, ganz viel Verzicht auf Schlaf, ganz viele Nachtschichten&laquo;, so beschreibt die Germanistikstudentin Bebero Lehmann ihre Zeit mit dem Buch und scheint immer noch ein wenig zu staunen &uuml;ber sich selbst. Eine letzte Nachtschicht steht den Durch-Machern noch bevor: Sie haben sich in den Kopf gesetzt, die frisch gedruckten B&uuml;cher allesamt von Hand mit einer Exemplarnummer zu versehen und so zum Unikat zu machen. Alle 1.500 Exemplare. </p>
<p><em><strong>&raquo;nachts in darmstadt&laquo;</strong><br />
Das Buch umfasst 224 Seiten, erscheint am 24. Juli und ist in Buchhandlungen in Darmstadt zum Preis von 11 Euro 90 erh&auml;ltlich. Au&szlig;erdem wird es &uuml;ber Amazon und &uuml;ber die Website zum Projekt vertrieben.</p>
<p>&raquo;Release-Party&laquo; zur Buchver&ouml;ffentlichung am 24.7. im Schlosskeller Darmstadt, Lesung u.a. mit dem Poetry Slammer Tilman D&ouml;ring und dem Krimiautor Christian Gude am 30.7. im Darmst&auml;dter Jazzinstitut.</em></p>
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		<title>&#187;Nachts in Darmstadt&#171; nimmt mit auf eine Reise zu sp&#228;ter Stunde</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/nachts-in-darmstadt-nimmt-mit-auf-eine-reise-zu-spaeter-stunde/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 12:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Riesenprojekt nennen die drei das Buch, das am Montag früh in Satz gegangen ist. Wenige Stunden später sitzen sie im Herrngarten und haben ein wenig Zeit zum Durchatmen, denn die Nächte vor Andruck waren kurz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ex&#8209;&laquo;Darmspiegel&laquo;-Verleger starten Nachfolgeprojekt</p>
<p><em>TOBIAS REITZ, Johanna Emge und Jan-Kristian Jessen (von links) haben mit weiteren 47 Studenten der Hochschule und der TU Darmstadt das Buch &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; herausgegeben, das am 24. Juli erscheint. (Foto: Claus V&ouml;lker)</em></p>
<p>Wie ist es, eine Taxifahrerin eine Nacht lang durch Darmstadt zu begleiten? Wie sieht die Nacht f&uuml;r einen Zeitungstr&auml;ger, einen Sanit&auml;ter oder einen Kneipenwirt aus? Was birgt die Nacht &uuml;berhaupt f&uuml;r Geschichten?</p>
<p>Rund 50 Darmst&auml;dter Studenten der Hochschule und der Technischen Universit&auml;t haben sich dar&uuml;ber Gedanken gemacht und in nur vier Monaten ein 224 Seiten starkes Buch geschrieben, das am 24. Juli erscheint. Darin nehmen die Studenten den Leser mit auf eine Reise durch die Nacht, &raquo;durch Blumenbeete, Schlafzimmer und Spelunken, bis zum Polarkreis und ans Ende der Welt&laquo;, wie es auf dem Flyer hei&szlig;t, der das Buch &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; ank&uuml;ndigt.</p>
<p>Eine Riesenprojekt nennen Jan-Kristian Jessen, Tobias Reitz und Johanna Emge das Buch, das am Montag fr&uuml;h in Satz gegangen ist. Wenige Stunden sp&auml;ter sitzen die drei im Herrngarten und haben ein wenig Zeit zum Durchatmen, denn die N&auml;chte vor Andruck waren kurz. &raquo;Wir haben fast durchgearbeitet&laquo;, sagt Tobias Reitz, der wie seine beiden Kommilitonen Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt (HDA) studiert. Die drei sind erfahrene Journalisten und geh&ouml;rten der &raquo;Darmspiegel&laquo;-Redaktion an; das Studentenmagazin wurde am 7. April nach zw&ouml;lf Ausgaben eingestellt. Doch den Redakteuren war klar: &raquo;Wir machen auf jeden Fall weiter.&laquo;</p>
<p>Das Schlagwort &raquo;Nacht&laquo; machte bei einem Treffen die Runde, und nach kurzer Zeit war das Projekt &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; geboren. &raquo;Wir hatten innerhalb von zwei Stunden so viele coole Ideen gesammelt, dass es sich aufdr&auml;ngte, etwas daraus zu machen&laquo;, sagt Tobias Reitz. Und da im vierten Semester f&uuml;r Online-Studenten ohnehin ein Semesterprojekt auf dem Studienplan steht, stand der Umsetzung nichts im Weg.</p>
<p>Unterst&uuml;tzung fanden sie bei den beiden HDA-Professoren Frederike Herrmann und Peter Seeger vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit. Sie waren nicht nur von den Inhalten des Projekts begeistert, sondern sorgten auch f&uuml;r finanzielle Unterst&uuml;tzung von Seiten der Hochschule. Schlie&szlig;lich muss das Buch gedruckt werden, was bei einer Auflage von 1500 Exemplaren rund 8000 Euro kostet; hinzu kamen 2000 Euro Ausgaben f&uuml;r Material.</p>
<p>Schon bei der Konzeption des Projektes profitierten die ehemaligen &raquo;Darmspiegel&laquo;-Redakteure von einem Netzwerk, das sie sich w&auml;hrend ihrer T&auml;tigkeit bei der Studentenzeitung aufgebaut hatten. Kontakte wurden aufgefrischt zu Gestaltern, Germanisten, Betriebswirten. &raquo;Und pl&ouml;tzlich waren wir ein Riesenteam.&laquo; Das war gut so, denn es gab viele Aufgaben zu erf&uuml;llen: Konzeption, Redaktion, Finanzierung, Vertrieb, Marketing, Internetauftritt.</p>
<p>Und endlich konnten die Texte und Fotos, f&uuml;r die es reichlich Ideen gab, umgesetzt werden. Es entstanden Reportagen, Interviews, Portr&auml;ts, wissenschaftliche Texte, Lyrik, Comics, Fotostrecken, Illustrationen. Studenten reisten in Darmstadts Schwesterstadt Trondheim und verglichen das Nachtleben dort mit dem ihrer Studentenstadt, sie fuhren Taxi oder begleiteten Menschen auf ihrer Nachtschicht in B&auml;ckereien. Zur Brandnacht entstanden ebenso Texte wie zu den Fischen, die auf der anderen Seite der Weltkugel unterwegs sind, wenn es in Darmstadt Nacht wird.</p>
<p>Mehrere erfreuliche Erkenntnisse stellten sich ein: erstens, &raquo;dass alle etwas Tolles zustande brachten und es tolle Menschen in der Stadt gibt&laquo;, stellt Johanna Emge fest. Und zweitens, &raquo;dass Darmstadt gar nicht so langweilig ist wie der Ruf, der dieser Stadt vorauseilt&laquo;, sagt Jan-Kristian Jessen.</p>
<p>Sie alle sind gespannt auf das Produkt, das sie in zehn Tagen in H&auml;nden halten und an den Buchhandel verteilen werden. Abends ist eine Release-Party im Schlosskeller geplant (ab 22 Uhr), am 30. Juli (Donnerstag) eine Lesung. Danach werden die meisten Autoren die Stadt f&uuml;r das berufspraktische Semester verlassen. Und werden die N&auml;chte in anderen St&auml;dten kennenlernen.</p>
<p>Gl&uuml;cklich sind alle drei Studenten, dass sie aufgrund ihrer journalistischen Erfahrung tolle Praktika bekommen haben: Tobias Reitz geht zu &raquo;ZEIT online&laquo;, Johanna Emge wird in Peking bei einer Tageszeitung arbeiten und Jan-Kristian Jessen das Presseb&uuml;ro von Arminia Bielefeld unterst&uuml;tzen. &raquo;Es ist gut, mal abzuschalten&laquo;, sagt er. &raquo;Und Ideen zu sammeln f&uuml;r ein neues Projekt&laquo;, erg&auml;nzt Johanna Emge.</p>
<p><em>Das Buch: &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; ist ab Freitag (24.) im Handel und im Online-Shop auf www.nachtsindarmstadt.de f&uuml;r 11,90 Euro zu haben.</p>
<p>Die Release-Party &raquo;Bett taste&laquo; beginnt am Freitag (24.) um 22 Uhr im Schlosskeller, die Lesung am Donnerstag (30.) um 20:30&#160;Uhr im Jazz-Institut (gegen&uuml;ber des Jagdhofkellers).</em></p>
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		<title>Studenten geben Buch heraus: Erlebnisse der Nacht</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 07:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ist es, eine Taxifahrerin eine Nacht lang durch Darmstadt zu begleiten? Wie sieht die Nacht f&#252;r einen Zeitungstr&#228;ger, einen Sanit&#228;ter oder einen Kneipenwirt aus? Was birgt die Nacht &#252;berhaupt f&#252;r Geschichten?
Rund 50 Darmst&#228;dter Studenten der Hochschule und der Technischen Universit&#228;t haben sich dar&#252;ber Gedanken gemacht und in nur vier Monaten ein 224 Seiten starkes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ist es, eine Taxifahrerin eine Nacht lang durch Darmstadt zu begleiten? Wie sieht die Nacht f&uuml;r einen Zeitungstr&auml;ger, einen Sanit&auml;ter oder einen Kneipenwirt aus? Was birgt die Nacht &uuml;berhaupt f&uuml;r Geschichten?</p>
<p>Rund 50 Darmst&auml;dter Studenten der Hochschule und der Technischen Universit&auml;t haben sich dar&uuml;ber Gedanken gemacht und in nur vier Monaten ein 224 Seiten starkes Buch geschrieben, das am 24. Juli erscheint. Darin nehmen die Studenten den Leser mit auf eine Reise durch die Nacht, &raquo;durch Blumenbeete, Schlafzimmer und Spelunken, bis zum Polarkreis und ans Ende der Welt&laquo;, wie es auf einem Flyer hei&szlig;t, der das Buch &raquo;Bett Lekt&uuml;re&laquo; ank&uuml;ndigt.</p>
<p>Eine Riesenprojekt sei das Buch, sagen Jan-Kristian Jessen, Tobias Reitz und Johanna Emge die alle Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt (HDA) studieren. Die drei sind bereits erfahrene Journalisten und geh&ouml;rten der &raquo;Darmspiegel&laquo;-Redaktion an; das Studentenmagazin wurde am 7. April nach zw&ouml;lf Ausgaben eingestellt. Doch den Redakteuren war klar: &raquo;Wir machen auf jeden Fall weiter.&laquo;</p>
<p>Das Schlagwort &raquo;Nacht&laquo; machte bei einem Treffen die Runde, und nach kurzer Zeit war das Projekt &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; geboren. &raquo;Wir hatten innerhalb von zwei Stunden so viele coole Ideen gesammelt, dass es sich aufdr&auml;ngte, etwas daraus zu machen&ldquo;, sagt Tobias Reitz.</p>
<p>Unterst&uuml;tzung fanden sie bei den beiden HDA-Professoren Frederike Herrmann und Peter Seeger vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit. Sie waren nicht nur von den Inhalten des Projekts begeistert, sondern sorgten auch f&uuml;r finanzielle Unterst&uuml;tzung von Seiten der Hochschule. Schlie&szlig;lich muss das Buch gedruckt werden, was bei einer Auflage von 1500 Exemplaren rund 8000 Euro kostet; hinzu kamen 2000 Euro Ausgaben f&uuml;r Material.</p>
<p>Schon bei der Konzeption des Projekts profitierten die ehemaligen &raquo;Darmspiegel&laquo;-Redakteure von einem Netzwerk, das sie sich w&auml;hrend ihrer T&auml;tigkeit bei der Studentenzeitung aufgebaut hatten.</p>
<p>Kontakte wurden aufgefrischt zu Gestaltern, Germanisten, Betriebswirten. &raquo;Und pl&ouml;tzlich waren wir ein Riesenteam.&laquo; Das war gut so, denn es gab unterschiedliche Aufgaben zu erf&uuml;llen: Konzeption, Redaktion, Finanzierung, Vertrieb, Marketing, Internetauftritt.</p>
<p>Und endlich konnten die Texte und Fotos, f&uuml;r die es reichlich Ideen gab, umgesetzt werden. Es entstanden Reportagen, Interviews, Portr&auml;ts, wissenschaftliche Texte, Lyrik, Comics, Fotostrecken, Illustrationen. Studenten reisten in Darmstadts Schwesterstadt Trondheim und verglichen das Nachtleben dort mit dem ihrer Studentenstadt, sie fuhren Taxi oder begleiteten Menschen auf ihrer Nachtschicht in B&auml;ckereien. Zur Brandnacht im Jahr 1945 entstanden ebenso Texte wie zu den Fischen, die auf der anderen Seite der Weltkugel unterwegs sind, wenn es in Darmstadt Nacht wird.</p>
<p>Mehrere erfreuliche Erkenntnisse stellten sich ein: erstens, &raquo;dass alle etwas Tolles zustande brachten und es tolle Menschen in der Stadt gibt&laquo;, stellt Johanna Emge fest. Und zweitens, &raquo;dass Darmstadt gar nicht so langweilig ist wie der Ruf, der dieser Stadt vorauseilt&laquo;, sagt Jan-Kristian Jessen.</p>
<p>Sie alle sind gespannt auf das Produkt, das sie in zehn Tagen in den H&auml;nden halten und an den Buchhandel verteilen werden. Abends ist eine Release-Party im Schlosskeller geplant (ab 22 Uhr), am 30. Juli eine Lesung. Danach werden die meisten Autoren die Stadt f&uuml;r das berufspraktische Semester verlassen. Und werden die N&auml;chte in anderen St&auml;dten kennenlernen.</p>
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		<title>nachts in darmstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf über 200 Seiten soll der Mythos "Nacht" durchleucht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buchprojekt von Darmst&auml;dter Studenten wird mit einer Party am 24. Juli im Schlosskeller vorgestellt. Unter dem Titel &bdquo;nachts in darmstadt&ldquo; arbeiten Studenten des vierten Semester Onlinejournalismus der Hochschule Darmstadt an einem Buchprojekt, das im Juli ver&ouml;ffentlicht werden soll.</p>
<p>Auf &uuml;ber 200 Seiten soll der Mythos &raquo;Nacht&laquo; durchleucht werden. Man will mit der Ver&ouml;ffentlichung einen Querschnitt der Einwohner der s&uuml;dhessischen Metropole erreichen: &bdquo;Nicht nur Wahl&#8209; und Neu-Darmst&auml;dter, sondern vor allem waschechte Heiner und Ur-Hessen sollen ihre Stadt auf eine neue und ungewohnte Art kennen lernen&ldquo;, so Tobias Reitz, einer der Mitarbeiter des Buchprojektes.</p>
<p>Zur Buchver&ouml;ffentlichung wird es verschiedene Aktivit&auml;ten geben: neben mehreren Lesungen, viralem Online-Marketing und Flash-Mobs, gibt es am Freitag, 24. Juli eine gro&szlig;e Release-Party im Schlosskeller. Motto: Bett-Taste-Party &ndash; Die eskalat&ouml;seste Pyjama-Sause der Stadt.</p>
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		<title>Freunde der Nacht</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 12:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[nachts in darmstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Käufer bekommt ein gebundenes Buch in Hochglanzoptik, in dem junge Journalisten ihrer kreativen Schöpfungskraft freien Lauf lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt ist etwas ganz Besonderes. Bei &raquo;Nachts in Darmstadt&laquo; werden angehende Journalisten zu Buchautoren und Verlegern. Sie tauchen daf&uuml;r in das Darmst&auml;dter Nachtleben ein, sprechen mit Wissenschaftlern &uuml;ber Schlaf&#8209; und Traumforschung und versuchen bewaffnet mit Gie&szlig;kanne, Harke und Samen Darmstadt gr&uuml;ner zu machen.</p>
<p>&raquo;Was birgt die Nacht f&uuml;r Geschichten? Wir wollen es herausfinden &ndash; und nehmen Darmstadt mit auf eine Reise durch die geheimnisumwitterte Nacht.&laquo; So werben die Studenten f&uuml;r ihr Produkt. Ein knapp 220 Seiten starkes Buch das Ende Juli erscheinen wird. Begleitend dazu liefert die Internetseite Hintergr&uuml;nde, zus&auml;tzliche Informationen, Bilder, Audiostreams und auch Videos zu den im Buch behandelten Themen. Crossmedia wie aus dem Lehrbuch!</p>
<p>Den Leser erwartet &raquo;ein bunter Blumenstrau&szlig; an Themen, die mit der Nacht verkn&uuml;pft sind&laquo;, versichert uns der studentische Projektleiter Tobias Reitz. Das reicht vom gro&szlig;en Themendossier &uuml;ber das sogenannte Guerillia Gardening (inklusive Video im Web), einem wissenschaftlichen Special zum Thema Schlaf&#8209; und Traumforschung bis hin zu literarischen Beitr&auml;gen zum Thema Nacht. Aber auch besondere Marketing-Aktionen wie eine Pyjama-Party mit Gute-Nacht-Geschichten Lesung auf dem Luisenplatz geh&ouml;ren dazu.</p>
<p><strong>Wie es zum Projekt kam!<br />
</strong><br />
Im Studiengang Online Journalismus der Hochschule Darmstadt ist es &uuml;blich jedes Semester an einem praxisnahen und berufsbezogenen Projekt zu arbeiten. &Uuml;blicherweise gibt es bei diesen Projekten eine Zusammenarbeit mit Partnern aus der Medienbranche. Bei diesem Projekt ist es jedoch anders. Statt dem Hessischen Rundfunk oder der Frankfurter Rundschau werden die Studierenden selbst zum Partner. Einige Beteiligte haben bereits vorher an einem Projekt au&szlig;erhalb der Hochschule gearbeitet und dort die Idee entwickelt ein Buch &uuml;ber die Nacht, speziell in Darmstadt, zu schreiben.</p>
<p>Sie h&auml;tten das Projekt also ohnehin in anderer Form umgesetzt, aber die M&ouml;glichkeit mit der Hochschule zu kooperieren kam ihnen entgegen. Die beiden Projektleiter, Prof. Dr. Friederike Herrmann und Prof. Dr. Peter Seeger, waren schnell &uuml;berzeugt. Der Kooperation mit der Hochschule stand also nichts mehr im Wege. Die Studierenden konnten so ihre ganze Energie auf ein einziges Projekt konzentrieren und ihrer journalistischen Kreativit&auml;t freien Lauf lassen, erkl&auml;rt Tobias Reitz.</p>
<p><strong>Vom Gelernten und vom Essen gehen.<br />
</strong><br />
&raquo;Durch das Projekt haben wir alle sehr viel gelernt&laquo; ist das vorl&auml;ufige Fazit von Tobias und seinen Kommilitonen. Von der Konzeptionierung des Buches, &uuml;ber den Finanzierungsplan, bis hin zum Marketing. Dazu kam die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Gestaltung sowie &uuml;ber vierzig externen Autoren und Illustratoren. Die Studenten konnten so die vielen verschiedenen Aspekte der Medienproduktion kennenlernen. Dass  so manches Seminar bei dem ein oder anderen Studenten unter dem enormen Arbeitsaufwand leiden mussten, schlie&szlig;t Tobias nicht aus.</p>
<p>Finanziert wird das Projekt aus verschiedenen Quellen. Zum Teil &uuml;ber die F&ouml;rderung der Hochschule, Sponsorengelder und Anzeigen und zum anderen &uuml;ber den Verkauf des Buches. Der Preis wird sich auf etwa zehn Euro belaufen. Daf&uuml;r bekommt der K&auml;ufer aber auch ein gebundenes Buch in Hochglanzoptik, in dem junge Journalisten ihrer kreativen Sch&ouml;pfungskraft freien Lauf lassen. Verdienen werden sie daran aber nicht, &raquo;Ziel ist dass wir am Ende alle sch&ouml;n Essen gehen k&ouml;nnen&laquo; sagt Tobias und l&auml;chelt.</p>
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		<title>&#9829; Zum Abschied flie&#223;en Tr&#228;nen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 08:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts deutet auf sinkende Qualität, Langeweile oder gar werbliche Texte hin, trotzdem hat die "Darmspiegel"-Redaktion einen Schlusspunkt gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Studentenmagazin: Der &raquo;Darmspiegel&laquo; ist nach einem Jahr zum letzten Mal erschienen &ndash; Generationswechsel nicht gelungen &ndash; Redakteure wollen nun ein neues Projekt starten</strong></p>
<p>Es sollte ein Projekt auf Dauer sein. Das Darmst&auml;dter Studentenmagazin &raquo;Darmspiegel&laquo;. Doch nach nur einem Jahr ist mit der Geburtstagsausgabe gleichzeitig das letzte Heft erschienen. Gr&ouml;&szlig;tenteils angehende Online-Journalisten der Hochschule Darmstadt hatten die Zeitschrift in ihrem ersten Semester gegr&uuml;ndet. Jetzt, so sagen sie, hat sie die Routine eingeholt. Sie wollten das noch junge Magazin einstellen, bevor es den eigenen Anspr&uuml;chen nicht mehr gerecht geworden w&auml;re.</p>
<p>F&uuml;r Liebhaber der Zeitschrift mit dem unkonventionellen Blick auf Darmstadt und seine Studenten ist dieser Schritt nur schwer nachvollziehbar. Im April 2008 war die erste Ausgabe des &raquo;Darmspiegels&laquo; im Internet erschienen, die letzten f&uuml;nf gab es sogar gedruckt mit einer Auflage von 8000 St&uuml;ck. Sie wurden kostenlos verteilt.</p>
<p>Die Studenten &uuml;berraschten darin immer wieder mit ungew&ouml;hnlichen Fotostrecken und einer ausgefallenen Gestaltung. Als es um die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt ging, die Punks und Junkies vom Luisenplatz fernhalten sollte, war das Motto des &raquo;Darmspiegels&laquo;: &raquo;Darmstadt macht sauber&laquo;. In aller Fr&uuml;he hatten sich die Fotomodelle aus dem Bett gequ&auml;lt und bei Sonnenaufgang in Putzmontur den Langen Ludwig geschrubbt.</p>
<p>Inhaltlich &uuml;berzeugte der &raquo;Darmspiegel&laquo; mit einem niveauvollen Mix aus Unterhaltung, Politik und Kultur. Auf ein Interview mit dem Rapper &raquo;Kool Savas&laquo; im Juli folgte ein Gespr&auml;ch mit &raquo;Kettcar&laquo;-Gitarrist Erik Langer und im Oktober stand Kultautor Wladimir Kaminer Rede und Antwort. Schl&uuml;pfrigen Geschichten &uuml;ber Sch&ouml;nheitsoperationen im Intimbereich und Materialpr&uuml;fer, die die Stabilit&auml;t von Kondomen testen, wechselten sich ab mit hochschulpolitischen Themen &uuml;ber Ausbildungsf&ouml;rderung, Qualit&auml;tsunterschiede beim Abitur und Bildungsforschung. Nichts deutet auf sinkende Qualit&auml;t, Langeweile oder gar werbliche Texte hin, trotzdem hat die &raquo;Darmspiegel&laquo;-Redaktion einen Schlusspunkt gesetzt.</p>
<p>Die jungen Kreativen sind letztlich doch an der Schnelllebigkeit des Studentenlebens gescheitert. Weil die Gr&uuml;nder des &raquo;Darmspiege&laquo;-Verlags im kommenden Semester ein Praktikum machen und sich danach auf ihren Abschluss vorbereiten, stand ein Generationswechsel an. Er ist trotz eines Teams aus mehr als 50 Mitarbeitern nicht gelungen. &raquo;Vielleicht konnten wir unser Baby nicht aus der Hand geben&laquo;, sagt Redakteurin Johanna Emge selbstkritisch. Obwohl die Redakteure und Gesellschafter immer offen f&uuml;r neue Schreiber waren, bildete sich ein fester Kreis, in den sich nicht jeder integrieren mochte.</p>
<p>Auch wenn sich Pressesprecher Jan-Kristian Jessen und Redakteur Tobias Reitz eine Zukunft f&uuml;r den &raquo;Darmspiegel&laquo; w&uuml;nschen, haben sie auch Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, wenn j&uuml;ngere Semester lieber ein eigenes Projekt auf die Beine stellen wollen. Die Konzeptionsphase, das Erfinden eines neuen Produkts ist n&auml;mlich das, was auch den bisherigen Machern des &raquo;Darmspiegels&laquo; am besten gef&auml;llt. Schon die Internet-Version hatten ihnen viele Professoren und Kommilitonen nicht zugetraut, mit dem ersten gedruckten Heft hatten sie ihr Traumziel erreicht. &raquo;Wir m&uuml;ssen uns immer ein bisschen &uuml;berfordern&laquo;, sagt Reitz. Das Gef&uuml;hl, &uuml;ber sich hinaus zu wachsen, konnte der &raquo;Darmspiegel&laquo; ihnen zum Schluss nicht mehr geben. &raquo;Unser Studium ist zu kurz, um nur ein Projekt zu machen&laquo;, stellt Reitz klar.</p>
<p>Das Ende des Magazins bedeutet deshalb nicht das Ende des Verlags und der Zusammenarbeit. Das letzte Heft war noch nicht fertig gedruckt, da t&uuml;ftelten die Studenten schon an einer neuen Idee, einem Buchprojekt. &raquo;Noch stehen wir nicht im Berufsleben und k&ouml;nnen unserer Kreativit&auml;t freien Lauf lassen&laquo;, begr&uuml;ndet Reitz den Schritt.</p>
<p>Ihr Magazin einzustellen ist dem jungen Team trotzdem schwergefallen. &raquo;Da sind auch Tr&auml;nen geflossen&laquo;, gibt Johanna Emge zu. In Zukunft wird die Treppe des Darmstadtiums nicht mehr von Studenten bev&ouml;lkert sein, die am Erscheinungstag in der druckfrischen Ausgabe bl&auml;ttern. Jan-Kristin Jessen wird dieser Anblick trotz Aufbruchsstimmung fehlen. Am 4. Mai w&auml;re der neue &raquo;Darmspiegel&laquo; erschienen.</p>
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		<title>Aus f&#252;r Darmspiegel</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 06:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer aufregenden Startphase hätten sich die Abläufe Monat für Monat wiederholt. Das Team suche aber nach Abwechslung und neuen Impulsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Ausgabe ist erschienen. Nach einem Jahr und neun Heften stellt das unabh&auml;ngige Studentenmagazin &raquo;Darmspiegel&laquo; ab Mai sein Erscheinen ein. Mit der Jubil&auml;umsausgabe vom 7. April ist Schluss. Der von Studenten der Hochschule Darmstadt (HDA) und Technischen Universit&auml;t 2008 gegr&uuml;ndete Darmspiegel-Verlag wird aber weiterhin bestehen bleiben. Statt des Magazins will das Redaktions-Team im Sommer ein Buch herausbringen.</p>
<p>Jan-Kristian Jessen, Herausgeber des &raquo;Darmspiegel&laquo;, begr&uuml;ndet das Aus nicht nur mit Einbr&uuml;chen beim Anzeigenmarkt, sondern vor allem mit der nachlassenden Motivation der Studierenden. Nach vier erfolgreichen Ausgaben nur online und f&uuml;nf gedruckten Ausgaben sei &raquo;Routine&laquo; eingekehrt. Nach einer aufregenden Startphase h&auml;tten sich die Abl&auml;ufe Monat f&uuml;r Monat wiederholt. Das Team suche aber nach Abwechslung und neuen Impulsen. &raquo;Wir sind junge Studenten. Wir wollen m&ouml;glichst viele verschiedene Dinge machen&laquo;, sagt der 21-j&auml;hrige Jessen, der Online-Journalismus an der HDA studiert.</p>
<p>Von Oktober 2008 bis heute erschien das Magazin in einer Auflage von 8000 Exemplaren. Auf 52 Seiten bildete das Hochglanz-Heft kritisch und fantasievoll das Studentenleben in Darmstadt ab. Das rund 20-k&ouml;pfige Team arbeitet bereits an neuen Projekten. Im Sommer soll ein &raquo;Zwischending zwischen Buch und Magazin erscheinen&laquo;, sagt Jessen. Rund 80 bis 100 Seiten sollen ausschlie&szlig;lich ein Thema behandeln.</p>
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		<title>Ein Wort in Sachen Sch&#246;nheit</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 17:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine ortsansässige Zeitschrift ließ sich neulich in einem Artikel über vermeintliche Optimalgrößen von Vaginen sowie schönheitschirurgische Eingriffe an selbigen aus, und dies nicht zu knapp.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ortsans&auml;ssige Zeitschrift lie&szlig; sich neulich in einem Artikel &uuml;ber vermeintliche Optimalgr&ouml;&szlig;en von Vaginen sowie sch&ouml;nheitschirurgische Eingriffe an selbigen aus, und dies nicht zu knapp. So weit aus dem Tabufenster gelehnt, stehe ich daneben, &ouml;ffne die Vorh&auml;nge weit, und setze Sie, werte Leser, selbstredend in Kenntnis von etwas, das sich &raquo;Rosettenbleaching&laquo; nennt.</p>
<p>Eigentlich h&auml;tte ja bei der N&auml;he zum Heftnamen dieser Artikel hier besser in den Darmspiegel gepasst, und ich h&auml;tte f&uuml;rs P einen prima Vaginatext verfasst &ndash; aber egal.&#160;2006 aus Amerikas Pornostube in andere Zirkel geschwappt, prophezeit dem Rosettenbleaching hierzulande kaum ein Wissenschaftler eine gro&szlig;e Zukunft. Pooh! Ein Trend f&uuml;r&rsquo;n Arsch aus USA und hier nicht erfolgreich? Wir werden sehen.</p>
<p>Doch werden wir zuvorderst firm mit der Materie: Po, hinten. Der gegebenenfalls vorhandene dunklere Bereich um den Aus&#8209;, Entschuldigung, in diesem Falle: Eingang herum wird hierbei der helleren Umgebung weiter au&szlig;en angepasst, beziehungsweise sagen wir wie&rsquo;s is&rsquo;: ein dunkler Ring entfernt. Fertig!</p>
<p>Doch wie kommt jemand darauf, so was sei gegebenenfalls n&ouml;tig? &Uuml;ber Freunde, Internet, Werbung&hellip; ? Wer betrachtet vor dem Spiegel seine Rosette und sagt sich: K&ouml;nnte ich mal bleichen lassen, das Ding!?</p>
<p>Klar, jetzt kommen wieder die Leute, die sagen, dies sei kein Thema nicht und au&szlig;erdem hei&szlig;e diese Praxis in Amerika &raquo;Anal bleaching&laquo;! Egal, Rosettenbleaching klingt unendlich<br />
viel sch&ouml;ner! Noch sch&ouml;ner ist es nur, einen Artikel &uuml;ber Leute, die sich (wohl auf Aufforderung von dem daf&uuml;r einen Blick habenden Partner) per Pigmentst&ouml;rungs-Entfernungscreme f&uuml;r den Ausbau ihres Rektums zu einer marmornen Palastanlage entscheiden, mit Worten wie &raquo;unendlich sch&ouml;ner&laquo; zu f&uuml;ttern und sich auf die Ver&ouml;ffentlichung zu freuen.</p>
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		<title>Gratis-Magazine auf Erfolgskurs</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/gratis-magazine-auf-erfolgskurs/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 06:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von ihrem Erfolg scheinen die Studenten selbst noch ein wenig überrascht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April kann Darmstadt zwei besondere Geburtstage feiern. Das &raquo;P&laquo; und der &raquo;Darmspiegel&laquo; werden ein Jahr alt. Ersteres ist das bisher einzige kostenlose Darmst&auml;dter Kulturmagazin mit hohem journalistischem Anspruch, gepr&auml;gt von liebevoll und aufw&auml;ndig recherchierten Geschichten. &raquo;Wir wollen nicht einfach nur Pressemitteilungen abdrucken&laquo;, sagt Herausgeber Cem Tevetoglu. Ziel sei, die Subkultur, wie die wilde &raquo;Paste-Up&laquo;-Stra&szlig;enkunst zu beleuchten. Eigentlich hat das &raquo;P&laquo; schon im M&auml;rz Geburtstag, aber die offizielle Feier steige wohl erst im April oder Mai, sagt Tevetoglu.</p>
<p>Der Darmspiegel ist das erste Darmst&auml;dter Studentenmagazin seit Jahren&#160;&#8211; und kommt eigentlich aus Dieburg. Dort bietet die Hochschule Darmstadt zwei Journalismus-Studieng&auml;nge an, aus deren Reihen das Heft entsprungen ist. Die erste Ausgabe erschien vor einem Jahr noch im Internet als PDF-Datei, gedruckt liegt der Darmspiegel erst seit Oktober in Caf&eacute;s und Gesch&auml;ften aus.</p>
<p>Auch dieses Gratis-Magazin folgt einem hohen Anspruch. Nicht nur Lifestyle und studentische Themen, sondern auch politische Inhalte wie die Nordostumgehung, die Landtagswahl oder verfolgte Journalisten in Russland finden ihren Platz&#160;&#8211; Die Geschichten stammen &uuml;berwiegend von Dritt-Semestern, sind jedoch auf professionellem Niveau recherchiert und geschrieben.</p>
<p>Als Konkurrenten begreifen sich die Redaktionen beider Hefte nicht, auch thematisch &uuml;berschneiden sie sich kaum. &raquo;Wir denken sogar &uuml;ber eine Kooperation nach&laquo;, sagt Tevetoglu. Etwa beim Austragen oder der Anzeigenakquise.</p>
<p>Von ihrem Erfolg scheinen die Studenten selbst noch eine wenig &uuml;berrascht. &raquo;Wir haben einen eigenen Verlag gegr&uuml;ndet. Leute bewerben sich bei uns ernsthaft mit Lebenslauf und Arbeitszeugnis&laquo;, sagt der Darmspiegel-Sprecher Jan-Kristian Jessen. Die Redaktion des &raquo;P&laquo; begr&uuml;&szlig;t unterdessen schon ihre erste Praktikantin.</p>
<p>Und das &raquo;P ist mittlerweile auch im Abonnement zu haben, f&uuml;r 25 Euro im Jahr. Nicht nur interessant f&uuml;r Exil-Darmst&auml;dter in Berlin, denn obwohl das &raquo;P&laquo; seine Auflage auf 7000 erh&ouml;ht hat und der Darmspiegel sogar 8000 Mal ausliegt, sind beide Hefte schnell vergriffen. In digitaler Form gibt es jedoch alle Ausgaben im Internet zum Download.</p>
<p>Die FR-Redaktion Darmstadt gratuliert beiden Magazinen zum Geburtstag und hofft, dass sie der Stadt noch lange erhalten bleiben.</p>
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		<item>
		<title>&#9829; &#187;Kein Scrollen, kein Flimmern&#171;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 07:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Konzept, ein Medium "für die studentische Bohème in Darmstadt", für experimentierfreudige und kritische Persönlichkeiten mit großer medialer Kompetenz zu machen, scheint zu aufzugehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie entlocken Fu&szlig;ballvereinspr&auml;sident Hans Kessler Suchtbekenntnisse, stellen Hochschulpr&auml;sidentin Maria Overbeck-Larisch als goldgerahmte K&ouml;nigin dar oder richten sich ein WG-Wohnzimmer auf einer B&uuml;rgerparkwiese ein. Und schon im Vorwort des Hefts mit diesen Inhalten beweisen sie die F&auml;higkeit zu feiner Ironie: &raquo;Es ist befriedigend, eine Baumleiche einfach so durchzubl&auml;ttern, stimmt&rsquo;s?&laquo;, hei&szlig;t es dort. &raquo;Kein Scrollen, kein Flimmern, keine schmerzenden Augen mehr.&laquo;</p>
<p>Mit diesen knackig und kreativ getexteten Worten leitet die Redaktion des &raquo;Darmspiegel&laquo; ein in die Oktober-Ausgabe ihres Gratis-Magazins. Das Besondere: Nachdem die ersten vier Ausgaben seit April ausschlie&szlig;lich online im PDF-Format erschienen sind, liegt nun die erste Printausgabe aus Papier vor. Das ist schon deshalb erstaunlich, weil die Wurzeln des Mediums im Online-Journalismus liegen, den der Gro&szlig;teil der Macher studiert. Und wird nicht allerorts behauptet, junge Leute h&auml;tten kein Interesse mehr an gedruckten Medien?</p>
<p>Der &raquo;Darmspiegel&laquo; beweist, dass dies nur bedingt zutrifft. &raquo;Die Leute haben uns immer nach einer Printversion gefragt&laquo;, erz&auml;hlt der 22 Jahre alte Chef vom Dienst, Kersten Riechers. &raquo;Und das hat uns auch sehr gefreut.&laquo; Denn von Anfang an haben die Blattmacher die Vision gehabt, das Online-Magazin auch als Printheft herauszugeben.</p>
<p>Das hat zum einen &auml;sthetische Gr&uuml;nde: Ihr hoher Anspruch an ein frisches Layout und eine bewusste Text-Bild-Inszenierung kann in diesem greifbaren Format besser wirken. Riechers dr&uuml;ckt es so aus: &raquo;Das f&uuml;hlt sich einfach total gut an.&laquo; Und au&szlig;erdem bedient die Heftform nach wie vor Lesegewohnheiten vieler, wie er erg&auml;nzt: &raquo;In Sachen Medienkompetenz sind noch nicht alle auf dem neusten Stand.&laquo;</p>
<p>Der Zweiundzwanzigj&auml;hrige selbst zeigt durchaus einen geh&ouml;rigen Teil des modernen Rezeptionsverhaltens, das jungen Leuten oft nachgesagt wird: Die meisten seiner Informationen konsumiert er tagt&auml;glich &uuml;bers Internet. Statt beim Fr&uuml;hst&uuml;ck eine Tageszeitung zu lesen, wirft er schon vorm Duschen den Rechner an. Von diesem l&auml;dt er auch TV-Nachrichten als Video herunter. Einen Fernseher hat er n&auml;mlich nicht &ndash; &auml;hnlich Rebecca Sandbichler, Chefredakteurin des &raquo;Darmspiegels&laquo;, die den jungen Medienkonsum so auf den Punkt bringt: &raquo;Die Leute sind da sehr pragmatisch geworden, die sammeln ihre Informationen auf, wo sie sich bekommen k&ouml;nnen.&laquo;</p>
<p>Soll hei&szlig;en: Statt sich bedienen zu lassen, stellen diese Rezipienten ihren Informationsmix zusammen. Dennoch glauben die jungen Magazinmacher nicht, dass klassische Medien vom Markt verschwinden. &raquo;Ich lese Wochenzeitungen und interessante Magazine&laquo;, sagt Kersten Riechers. &raquo;Aber die m&uuml;ssen so gemacht sein, dass ich mir die Zeit daf&uuml;r nehme.&laquo; Auch Sandbichler glaubt: &raquo;Die guten Formate und Zeitungen werden &uuml;berleben.&laquo;</p>
<p>Wie es um die &Uuml;berlebenschancen des &raquo;Darmspiegels&laquo; steht, ist derzeit noch keine dringliche Frage unter den rund f&uuml;nfzig Studierenden, die an dem Magazin mitwirken. Seit Erscheinen der 8000 durch Anzeigenwerbung finanzierten Printexemplare gibt es laut Sandbichler und Riechers nahezu t&auml;glich Bewerbungen zum Mitmachen. Das Konzept, ein Medium &raquo;f&uuml;r die studentische Boh&egrave;me in Darmstadt&laquo;, f&uuml;r experimentierfreudige und kritische Pers&ouml;nlichkeiten mit gro&szlig;er medialer Kompetenz zu machen, scheint zu aufzugehen. Und dies in der Printversion offenbar noch besser.</p>
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		<title>Studierendenmagazin erscheint erstmals im Print</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/studierendenmagazin-erscheint-erstmals-im-print/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 08:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Macher sehen das Magazin als studentisches Sprachrohr und wollen nebenstudentischen Themen auch Kommunalpolitisches sowie Popkultur und Zeitgeist behandeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &raquo;Darmspiegel&laquo;, Darmstadts unabh&auml;ngiges Studentenmagazin, wagt nach vier Ausgaben als PDF-Magazin den Sprung in die gedruckte Medienlandschaft. Das teilte das aus 40 Jungredakteuren bestehende Team heute mit. Das Studentenmagazin soll acht Mal pro Jahr in Darmstadt und Umgebung erscheinen, jeweils am ersten Dienstag des Monats, in einer Auflage von 8000 Exemplaren. Diese liegen dann kostenlos an &uuml;ber 50 Stellen in der Stadt aus oder werden an den Hoschulstandorten verteilt. Die erste Print-Ausgabe wird die Oktober-Ausgabe mit dem Schwerpunkt-Thema &raquo;Wo wohnst du?&laquo; sein, hei&szlig;t es weiter in der Pressemitteilung. Die Macher sehen das Magazin als studentisches Sprachrohr und wollen nebenstudentischen Themen auch Kommunalpolitisches sowie Popkultur und Zeitgeist behandeln.</p>
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		<title>Wirbel um Studentenmagazin</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 06:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Präsidentin der Hochschule Darmstadt hat ein Interview mit dem Studentenmagazin Darmspiegel kurzfristig wieder abgesagt. Die Absage sei aber keine Reaktion auf einen kritischen Bericht über sie gewesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pr&auml;sidentin der Hochschule Darmstadt (HDA), Maria Overbeck-Larisch, hat ein Interview mit dem Studentenmagazin Darmspiegel kurzfristig wieder abgesagt.</p>
<p>Die Autoren hatten sich bereits f&uuml;r ihren Bericht &raquo;h_da, ein K&ouml;nigreich?&laquo; vergeblich um ein Gespr&auml;ch mit der Pr&auml;sidentin bem&uuml;ht. Der Text beleuchtet die aktuelle F&uuml;hrungskrise an der Hochschule Darmstadt (HDA) und ist diese Woche in dem Darmst&auml;dter Studentenmagazin erschienen.</p>
<p>Im gestrigen FR-Bericht hie&szlig; es, Overbeck-Larisch habe erst in Reaktion auf den Darmspiegel-Artikel einem Interview zugestimmt. Wie das Magazin jedoch gestern klarstellte, habe die Pr&auml;sidentin bereits vor der Ver&ouml;ffentlichung zugesagt.</p>
<p>Nun hat sie den Gespr&auml;chstermin allerdings wieder abgesagt. Gegen&uuml;ber der Frankfurter Rundschau wollte Overbeck-Larisch sich nicht zu den Gr&uuml;nden &auml;u&szlig;ern. Die Absage sei jedoch keine Reaktion auf den Bericht im Darmspiegel.</p>
<p>Auch machte Overbeck-Larisch keinerlei Angaben, ob sie dem Magazin ein neuen Gespr&auml;chstermin anbieten werde. Sie wolle weder den Bericht im Darmspiegel noch in der FR kommentieren, weil sie das Thema nicht so hoch aufh&auml;ngen wolle.</p>
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		<title>&#9829; Studentenmagazin provoziert Hochschul-Pr&#228;sidentin</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/studentenmagazin-provoziert-hochschul-prasidentin/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 04:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>

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		<description><![CDATA[Sechs Monate, nachdem die erste Ausgabe des Magazins "Darmspiegel" als PDF im Internet erschienen ist, haben sie nun auch eine gedruckte Ausgabe auf die Beine gestellt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studenten haben es geschafft. Sechs Monate, nachdem die erste Ausgabe des Magazins &raquo;Darmspiegel&laquo; als PDF im Internet erschienen ist, haben sie nun auch eine gedruckte Ausgabe auf die Beine gestellt. Seit Dienstag liegen 8000 Exemplare in Caf&eacute;s, Gesch&auml;ften und den Hochschulen aus. Das Magazin ist gratis, den Druck haben rund 20 Werbekunden finanziert.</p>
<p>Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Hochglanzumschlag, 52 Seiten und Themen, die sogar die Pr&auml;sidentin der Hochschule Darmstadt zu einem Besuch in der Redaktion veranlassen. &raquo;Sie hat um ein Interview gebeten&laquo;, fasst Jan-Kristian Jessen, Sprecher des Studentenmagazins, die Reaktion von Maria Overbeck-Larisch auf den Artikel &raquo;h_da, ein K&ouml;nigreich?&laquo; zusammen. Der Text ist mit einem &Ouml;lgem&auml;lde illustriert, das Larisch mit Zepter und Hermelin-Kragen zeigt.</p>
<p>Die Karikatur nimmt den von Senatsmitgliedern als autorit&auml;r kritisierten F&uuml;hrungsstil Larischs auf die Schippe. Der Bericht beschreibt hingegen sachlich die strukturellen Hintergr&uuml;nde in der Hochschulpolitik, die f&uuml;r die aktuellen F&uuml;hrungskrisen an der HDA und anderen Hochschulen verantwortlich sind.</p>
<p>Die Pr&auml;sidentin hat der Text immerhin aus der Reserve gelockt&#160;&#8211; und das kaum einen Tag nach seinem Erscheinen. &raquo;Wir sind nat&uuml;rlich erfreut dar&uuml;ber, dass wir wahrgenommen werden. Denn das ist ja unser Ziel&laquo;, sagt Jessen. &raquo;Wir wollen uns als Marke in Darmstadt etablieren und ernst genommen werden von den Studenten und Hochschulmitarbeitern.&laquo;</p>
<p>Im Gegenzug soll das Magazin den fast 30.000 Studenten in Darmstadt ein redaktionelles Sprachrohr bieten. Die Themen sind klar studentisch: Hotel Mama, Wohnungssuche, Sex, Drogen, Rockmusik und auch ein bisschen Politik. &raquo;Wir wollen die Studenten objektiv und unabh&auml;ngig vertreten&laquo;, sagt Jessen. Die Unabh&auml;ngigkeit gerade gegen&uuml;ber den Hochschulen sei der Redaktion sehr wichtig. Hilfestellung nimmt sie jedoch entgegen. So nutzen die Studenten f&uuml;r ihre Arbeit kostenlos R&auml;ume der Hochschule und der Technischen Universit&auml;t.</p>
<p><strong>Gewinn geplant</strong></p>
<p>Noch ist der Darmspiegel auf Unterst&uuml;tzung angewiesen. Die etwa 40 Mitarbeiter, die gr&ouml;&szlig;tenteils Online-Journalismus an der HDA studieren, erhalten kein Entgelt. Einzig f&uuml;r Werbekunden gibt es eine Provision. Ohne ein gedrucktes Heft in der Hand sei die Anzeigenakquise besonders schwer gewesen, berichtet Jessen. Mit der ersten Ausgabe soll das nun leichter werden. Dass die Self-Made-Journalisten auch als Anzeigenvertreter agieren, geh&ouml;re eben dazu. &raquo;Wir sind ein Unternehmen.&laquo;</p>
<p>Langfristig soll das Magazin sogar Gewinn abwerfen, erkl&auml;rt Jessen selbstbewusst. &raquo;Das ist eine Existenzgr&uuml;ndung.&laquo; Die Darmspiegel Verlags GbR bietet neben dem Magazin auch Agenturleistungen wie Anzeigenlayout oder Webseitengestaltung. &raquo;Damit kann man langfristig ein gewisse Anzahl von Menschen besch&auml;ftigen&laquo;, meint Jessen.</p>
<p>Die Strukturen sind durchaus professionell. Zust&auml;ndigkeiten f&uuml;r PR, Marketing, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, Chefredaktion und Chef vom Dienst sind klar verteilt. Bei der Themenwahl angeht, sind die Hierarchien hingegen flach angelegt: &raquo;Inhaltliche Entscheidungen werden grunds&auml;tzlich in der Redaktionskonferenz gef&auml;llt, wo alle festen Mitarbeiter anwesend sind&laquo;, sagt Jessen.</p>
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		<title>&#187;Wir sind am Anfang untersch&#228;tzt worden&#171;</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/wir-sind-am-anfang-unterschatzt-worden/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 05:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Rebecca und Florian, Ihr seid die Chefredakteure vom "Darmspiegel". Was um Himmels willen habt Ihr Euch bei diesem Namen gedacht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ECHO</strong>: Rebecca und Florian, Ihr seid die Chefredakteure vom &raquo;Darmspiegel&laquo;. Was um Himmels willen habt Ihr Euch bei diesem Namen gedacht?</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Es ist nichts Anz&uuml;gliches daran. Die Stadt hei&szlig;t so, es gibt ein Darmstadtium und einen Darmbach. Das ist einfach ein Element der Stadt. Wir fanden, dass der Name pr&auml;gnant ist und dass man ihn sich merkt. Das macht einen guten Namen aus.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Was soll denn der Darmspiegel widerspiegeln?</p>
<p><strong>Florian</strong>: Das studentische Leben in der Stadt Darmstadt. Themen, die die Studenten interessieren. Bisher gab es ja kein Magazin f&uuml;r die 30&#160;000 Studenten an Technischer Universit&auml;t, Hochschule Darmstadt und Evangelischer Fachhochschule. Das Ganze wollen wir mit politischen Aspekten mischen, nicht nur unterhalten, auch aufr&uuml;tteln und aufkl&auml;ren.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Was macht studentisches Leben aus?</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: In der n&auml;chsten Ausgabe nehmen wir uns zum Beispiel die Studiengeb&uuml;hren vor. Es soll kein Ratgeberjournalismus sein, aber wir wollen schon den Studenten einen gewissen Service bieten und die Leute aufkl&auml;ren: So steht es jetzt gerade mit der Verfassungsklage; das passiert, wenn die Geb&uuml;hren abgeschafft werden.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Wir wollen aber auch unterhalten und den Studenten zeigen, wo man was machen kann in Darmstadt. Wir haben jetzt zum Beispiel eine Serie, in der wir die Wohnheime vorstellen, und wenn wir die durch haben, auch andere Sachen.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Was denn so?</p>
<p><strong>Florian</strong>: Clubs, Bars, Bibliotheken.</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Was eben abzuchecken ist.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Als ich hierher kam im Oktober 2007 hatte ich keinen Plan, was hier geht. Durch die Arbeit am Darmspiegel hab&rsquo; ich gemerkt, dass hier einiges los ist. Man kann weggehen, es gibt viele Freizeitm&ouml;glichkeiten, aber vieles lernt man gar nicht kennen, wenn man sich damit nicht auseinandersetzt.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Das klingt, als gebe es Themen en masse. Der Aufruf auf Eurer Homepage, dass die Leute Euch Themenvorschl&auml;ge schicken sollen, bedeutet also nicht, dass Euch selbst nichts einf&auml;llt?</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Nein. Urspr&uuml;nglich wollten wir das Magazin 40 Seiten stark machen, weil wir einfach so viele Themen hatten und auch noch in petto haben. Aber das hat einfach den Rahmen gesprengt. Wir fordern aber unsere Leser auf, sich einzubringen. Und die Studenten aller Darmst&auml;dter Hochschulen sind aufgerufen, uns Texte zu schicken und mitzuarbeiten.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Wir haben keine Ahnung, was die Maschinenbauer so machen, wenn wir da keine Leute haben, die uns sagen, was dort los ist.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Ihr habt in Eurem ersten Semester begonnen, den &bdquo;Darmspiegel&ldquo; zu entwickeln. Hat man da nichts anderes zu tun?</p>
<p><strong>Florian</strong>: Es hat halt was gefehlt im ersten Semester. Wenn wir ein Projekt gehabt h&auml;tten, w&auml;re die Idee vielleicht nicht so schnell aufgekommen. Aber im ersten Semester gab es nichts Praxisorientiertes. Wir wollten aber redaktionell arbeiten.</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Wir sind am Anfang untersch&auml;tzt worden: Ach ja, die Ersties machen ein Magazin, hie&szlig; es. Und wir haben uns auch selber gefragt: K&ouml;nnen wir als Ersties den Leuten etwas erz&auml;hlen? Aber man hat nie bei jedem Artikel jemanden, der sich da hundertprozentig auskennt, das ist in jeder Redaktion so. Das muss man eben durch redaktionelle Arbeit ausgleichen k&ouml;nnen. Ich denke, das schaffen wir ganz gut.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Wie sind die Reaktion der Leser bisher?</p>
<p><strong>Florian</strong>: Sehr positiv. Auf den Namen gibt&rsquo;s manchmal negative Reaktionen von diesen Moralaposteln, die den Finger hochheben und das Heft dann extra nicht lesen.</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Es kommt oft vor, dass Leute auf mich zukommen und sagen: Super, was Ihr da macht, das gab&rsquo;s ja bisher nicht. Und was wirklich gelobt worden ist, ist das Layout, das zwei Kommunikationsdesigner der HDA machen.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Viele haben gesagt, das hat gefehlt in der Stadt. Die ganzen Uni-St&auml;dte haben Studentenmagazine, nur Darmstadt bisher nicht, obwohl es eine gro&szlig;e Uni ist.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Bisher gibt es den &bdquo;Darmspiegel&ldquo; nur als PDF zum Herunterladen auf Eurer Website. Ist eine Printversion geplant?</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Ja, das ist ganz fest geplant, in den Print zu gehen. Wir sind auch schon auf Werbeakquise.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Warum wollt Ihr denn eigentlich ein Print-Magazin? Ihr seid doch Online-Journalisten!</p>
<p><strong>Florian</strong>: Ja, da wird unser Prof auch ganz b&ouml;se.</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Nicht b&ouml;se, aber er ist auch verwundert gewesen am Anfang, warum wir das machen. Aber als PDF-Magazin kann man nicht alle Studenten erreichen. Die Barriere, so etwas herunterzuladen, ist sehr gro&szlig;. Online wiederum ist schwer aktuell zu halten. Man muss die Leute jeden Tag auf die Seite bekommen, und das geht f&uuml;r uns nicht. Wir arbeiten lieber auf die Deadline hin. Au&szlig;erdem ist eben gerade das Layout so gelobt worden. Man hat einfach diese gestalterischen M&ouml;glichkeiten im Print.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Und man hat etwas in der Hand. Das ist auch einfach ein sch&ouml;nes Gef&uuml;hl.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Habt Ihr trotzdem vor, die M&ouml;glichkeiten von Online zu nutzen? Es gibt ja auch einen Redaktionsblog auf Eurer Seite.</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Wir haben bisher die Kapazit&auml;ten nicht, deshalb ist das schwierig. Aber wir haben schon vor, wenn wir dann im Print sind, parallel die Website f&uuml;r die Leser zu nutzen. Es gibt ja unendlich viele M&ouml;glichkeiten: Podcasts und Videopodcasts, auch dass die Leser selbst Artikel verfassen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Letztendlich kann man durch Print auch mehr Aktivit&auml;t im Online-Bereich erreichen und die Studenten bewegen, auch selber aktiv zu werden.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Auch die traditionellen Tageszeitungen greifen ja Hochschulpolitik auf, und es gibt seit Kurzem ein Stadtmagazin f&uuml;r Darmstadt, das &bdquo;P&ldquo;. Wie geht Ihr mit der Konkurrenz um?</p>
<p><strong>Florian</strong>: Wir haben schon mit den Leuten vom P geredet und wollen schauen, wo sich unsere Kompetenzen erg&auml;nzen. Das P macht viel mit Veranstaltungen und hat den Partykalender von partyamt.de, das bringen wir halt nicht. Da w&auml;re die Konkurrenz zu gro&szlig;.</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Wir haben Hintergrundberichte. Sachen, die vielleicht im Party&#8209; und Szene-Umfeld untergehen w&uuml;rden. Wir sind ein Studentenmagazin mit kritischen Themen und mit Stadtbezug, aber kein Stadtmagazin.</p>
<p><strong>ECHO</strong>: Studentenprojekte haben ja oft das Problem, dass viele Mitarbeiter nur vor&uuml;bergehend dabei sind und dann wieder wegziehen oder im Klausurenstress sind. Wie langfristig ist das Projekt Darmspiegel angelegt?</p>
<p><strong>Rebecca</strong>: Das soll jetzt nicht nur f&uuml;r zwei Jahre da sein und dann wieder weg vom Fenster. Sollte das von unserer Seite aus irgendwann auslaufen, hoffen wir, dass das Leute weitertragen werden.</p>
<p><strong>Florian</strong>: Wir wollen, dass es sich hier etabliert und die Studenten auf Dauer etwas davon haben.</p>
<p><em><strong>Wo und wann?</strong><br />
Die n&auml;chste Ausgabe des &bdquo;Darmspiegel&ldquo; soll am 1. Mai erscheinen. Das aktuelle Heft ist im Internet als PDF erh&auml;ltlich unter www.darmspiegel.de</p>
<p><strong>Projekt Darmspiegel</strong></p>
<p>Die Idee zu dem neuen Studentenmagazin hatten im Wintersemester 2007&#8260;08 einige Studenten des Studiengangs Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt (HDA). Sie waren damals im ersten Semester und enwickelten das Magazin, das sie am 1. April als PDF ins Internet stellten. Eine Printausgabe ist in Planung.</p>
<p>Zum festen Mitarbeiterstamm geh&ouml;ren rund 20 Studierende: Fotografen, Illustratoren, Schreiberlinge. Laut der &bdquo;Darmspiegel&ldquo;-Chefredaktion melden sich auch immer mehr freie Mitarbeiter. Inzwischen machen Studenten anderer Fachbereiche der HDA und der Technischen Hochschule mit.</p>
<p>Die Redaktion legt Wert darauf, dass sie unabh&auml;ngig ist von der Hochschule, von Parteien und anderen Gruppierungen. </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Made in Darmstadt: www.darmspiegel.de</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/made-in-darmstadt-www-darmspiegel-de/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 07:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA["Wir sind alle junge Studenten, die noch am Anfang ihres beruflichen Lebens stehen. Was uns an Erfahrung fehlt, werden wir durch Engagement und Hingabe ausgleichen"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &raquo;Darmspiegel&laquo; &ndash; ein neues Magazin zum Downloaden. Von Studenten. F&uuml;r Darmstadt.</p>
<p>Seit 1. April ist er online und auch k&uuml;nftig soll er immer am Ersten des Monats erscheinen: Der Darmspiegel. &Uuml;ber den Namen l&auml;sst sich streiten, aber die Zeitung selbst ist eindeutig gelungen &ndash; 40 interessante Seiten, f&uuml;r jeden etwas dabei. Einerseits geht&#8217;s um typische Studententhemen, zum Beispiel pers&ouml;nliche Zukunftsperspektiven, andererseits auch um Darmst&auml;dtisches wie zum Beispiel die geplante Vertreibung der Punks vom Lui.</p>
<p>In der Pressemitteilung hei&szlig;t es: Der Darmspiegel will informieren, hinweisen, aufdecken, zum Reflektieren anregen oder auch einfach nur unterhalten. Etwa 20 Studenten verschiedener Studieng&auml;nge sind aktiv dabei und besonders wichtig ist es ihnen, unabh&auml;ngig zu bleiben &ndash; rechtlich wie &ouml;konomisch, von der eigenen Hochschule genauso wie von anderen universit&auml;ren Einrichtungen. Deshalb gibt&#8217;s den Darmspiegel vorerst nur als Online-Magazin, denn so lassen sich die Druckkosten sparen. Und das Internet-Format hat ja auch Vorteile: Die Leser k&ouml;nnen &uuml;ber die Community-Funktion aktiv an der Gestaltung mitwirken, Profile anlegen und selbst Texte verfassen.</p>
<p>&raquo;Wir sind alle junge Studenten, die noch am Anfang ihres beruflichen Lebens stehen. Was uns an Erfahrung fehlt, werden wir durch Engagement und Hingabe ausgleichen&laquo;, schreiben die Macher. </p>
<p>Wir gratulieren zur ersten Ausgabe und w&uuml;nschen weiterhin gutes Gelingen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schl&#228;fst du noch oder lebst du schon?</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/schlafst-du-noch-oder-lebst-du-schon/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 08:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die angefallenen Arbeitsstunden für die erste Ausgabe kann Florian nicht mehr beziffern. Rebecca ergänzt: "Eigentlich hatte ich in der Endphase eine 60 Stundenwoche. Nur drei Stunden Schlaf pro Tag waren keine Ausnahme."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt hat mit dem Darmspiegel sein erstes Studentenmagazin. Die Redaktion will den Studenten die Augen &ouml;ffnen&#160;&#8211; Politikm&uuml;digkeit ist pass&eacute;. Wer hinter dem Magazin steckt und was uns noch erwartet, erfahrt ihr hier.</p>
<p>&raquo;Andere Studenten haben heute keinen Zugang mehr zur Politik. Dies wollen wir &auml;ndern und auch politische Themen bringen, die f&uuml;r Studenten und f&uuml;r die Region Darmstadt relevant sind&laquo;, sagt der Chefredakteur Florian Siebeck. Er spricht von der Titelstory &raquo;Darmstadt macht sauber&laquo; der ersten Ausgabe des Studentenmagazins. In dem sechsseitigen Bericht wird die Verordnung thematisiert, die Punks und Junkies von der Darmst&auml;dter Innenstadt fern halten soll.</p>
<p>Neben der Politik besch&auml;ftigt sich der Darmspiegel mit Themen, die f&uuml;r Studenten interessant sind: Wohnheimreport, Austauschstudenten, Hochschulsport, Kinokritik, SV Darmstadt 98 und Musik.</p>
<p>Die Idee zum Studentenmagazin hatte D&eacute;sir&eacute;e Grobecker, eine Online-Journalismus-Studentin an der Hochschule Darmstadt: &raquo;In Darmstadt gibt es zwei Journalistikstudieng&auml;nge, &uuml;ber 30.000 Studenten, aber kein Studentenmagazin.&laquo; Und so wurde mit zw&ouml;lf weiteren Studenten des Studiengangs im November letzten Jahres eine Redaktion gegr&uuml;ndet&#160;&#8211; alles in der Freizeit der Studenten. Eine Unterst&uuml;tzung durch die Hochschule Darmstadt wurde vom Darmspiegel-Team nicht gew&uuml;nscht. Rebecca Sandbichler, die stellvertretende Chefredakteurin, erkl&auml;rt: &raquo;Unsere Unabh&auml;ngigkeit soll bewahrt werden. Au&szlig;erdem wollen wir auch einmal kritisch &uuml;ber die Hochschule berichten k&ouml;nnen.&laquo;</p>
<p>&raquo;Nur drei Stunden Schlaf pro Tag&laquo;</p>
<p>Die angefallenen Arbeitsstunden f&uuml;r die erste Ausgabe kann Florian nicht mehr beziffern. Rebecca erg&auml;nzt: &raquo;Eigentlich hatte ich in der Endphase eine 60 Stundenwoche. Nur drei Stunden Schlaf pro Tag waren keine Ausnahme.&laquo;</p>
<p>Die fertige Ausgabe wurde am 1. April in ganz Darmstadt mit Flyern, Post-Its und Plakaten beworben. &raquo;Der Aufwand hat sich gelohnt. Insgesamt hatte der Darmspiegel in der ersten Woche &uuml;ber 7.000 Downloads&laquo;, sagt Rebecca. Das Darmspiegel-Team hat sich zum Ziel gesetzt pro Ausgabe 10.000 Leser zu erreichen.</p>
<p>&raquo;Unser Ziel ist es, dauerhaft eine monatliche Printausgabe w&auml;hrend des Semesters herauszubringen. Aber auf jeden Fall bleiben wir kostenlos. Die Finanzierung l&auml;uft &uuml;ber Werbung und Sponsoring&laquo;, sagt Rebecca. Einen genauen Zeitpunkt f&uuml;r die erste Printausgabe gibt es noch nicht. &raquo;Die n&auml;chsten beiden Ausgaben erscheinen als PDF&laquo;, f&uuml;gt Rebecca an, &raquo;dann sind erst einmal Sommerferien.&laquo;</p>
<p>Die aktuelle Ausgabe des Darmspiegels kann man sich unter www.darmspiegel.de herunterladen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#9829; Jusos, Punks und Tocotronic</title>
		<link>http://darmspiegel.de/pressespiegel/jusos-punks-und-tocotronic/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 06:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://der.darmspiegel.de/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Die Heftinhalte sind vielfältig. Eine gesellschaftskritische Betrachtung über die "Hetzjagd der Lebensläufer" nach der perfekten Vita gehört genauso dazu wie ein Artikel über die Krise des SV-Darmstadt oder – man staune – ein Interview mit der Band Tocotronic.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Darmstadt ist das erste Studentenmagazin erschienen. Zun&auml;chst nur im PDF-Format zum Downloaden. Doch das soll sich &auml;ndern.</p>
<p>Rebecca Sandbichler ist von Innsbruck nach Darmstadt gezogen &ndash; und war erstmal verwundert. &raquo;Hier gibt es zwei Journalistikstudieng&auml;nge, mehr als 30.000 Studenten und kein Studentenmagazin.&laquo; Jetzt ist Rebecca Sandbichler stellvertretende Chefredakteurin des darmspiegels. Die erste Ausgabe des derzeit einzigen Studentenmagazins in Darmstadt steht seit April als PDF-Dokument im Internet.</p>
<p>F&uuml;r ein junges Magazin ist der darmspiegel erstaunlich politisch. Eine Autorin berichtet, dass die Jusos in Darmstadt-Dieburg damit gescheitert sind, sich von Jungsozialisten in Junge Sozialdemokraten umzubenennen.<br />
&raquo;Wir wollten nicht wie die Neon sein, Politik geht in anderen Studentenmagazinen immer verloren&laquo;, sagt D&eacute;sir&eacute;e Grobecker, die wie fast alle der 15 Redaktionsmitglieder an der Hochschule Darmstadt (HDA) Onlinejournalismus studiert. &raquo;Unser Anspruch ist, kritisch &uuml;ber Themen zu berichten, &uuml;ber die in der Stadt geredet wird&laquo;, erg&auml;nzt Jan-Kristian Jessen.</p>
<p>Die Titelgeschichte besch&auml;ftigt sich auf sechs Seiten mit der Verordnung, mit der Darmstadt seit diesem Jahr Punks und Junkies der Fu&szlig;g&auml;ngerzone verweist. &raquo;Darmstadt macht sauber&laquo;, lautet die &Uuml;berschrift. Zur Illustration putzen die Redakteure in Kittelsch&uuml;rzen den Langen Ludwig &ndash; an dem Denkmal lagern oft Punks.</p>
<p>Doch die Heftinhalte sind vielf&auml;ltig. Eine gesellschaftskritische Betrachtung &uuml;ber die &raquo;Hetzjagd der Lebensl&auml;ufer&laquo; nach der perfekten Vita geh&ouml;rt genauso dazu wie ein Artikel &uuml;ber die Krise des SV-Darmstadt oder &ndash; man staune &ndash; ein Interview mit der Band Tocotronic.</p>
<p><strong>&raquo;Der Name ist nicht sch&ouml;n&laquo;</strong></p>
<p>Provokant ist auch der Titel darmspiegel. &raquo;Der Name ist nicht sch&ouml;n, aber wenn eine Stadt Darmstadt hei&szlig;en kann, kann ein Magazin in dieser Stadt auch Darmspiegel hei&szlig;en&laquo;, sagt Sandbichler.</p>
<p>Bislang arbeiten nur Studenten der HDA am Darmspiegel mit. Das Magazin ist jedoch von ihr unabh&auml;ngig und richtet sich an Studenten von allen drei Darmst&auml;dter Hochschulen, sagt Kressen. &raquo;Deshalb suchen wir auch noch an anderen Hochschulen Autoren, Fotografen, Layouter und Leute, die sich um die Website k&uuml;mmern.&laquo;</p>
<p>Im Internet m&ouml;chte die Redaktion eine Community aufbauen. &raquo;Aber nicht, um irgendwelche Gruppen zu gr&uuml;nden wie bei StudiVZ, sondern um Tipps zu liefern, wo man was in Darmstadt kriegt&laquo;, erkl&auml;rt Sandbichler. &raquo;Verkaufe Kleiderschrank, Wohnung gesucht und wo gibt es das billigste Fr&uuml;hst&uuml;cksbuffet.&laquo; Ihr monatlich erscheinendes Magazin wollen die Studenten bald auch als Heft drucken. &raquo;Das ist ganz fest geplant&laquo;, sagt Grobecker. Den Druck sollen Anzeigen finanzieren.</p>
<p>Die Ver&ouml;ffentlichung einer ersten Ausgabe sehen die Studenten als ersten Schritt zur Anzeigenakquise. &raquo;Wir wollten etwas Handfestes haben, bevor wir Werbekunden ansprechen&laquo;, sagt Sandbichler. Denn auch Kommilitonen seien der Zweitsemesterin gegen&uuml;ber skeptisch gewesen. &raquo;Aber jetzt haben wir gezeigt, dass wir etwas auf die Beine stellen.&laquo;</p>
<p>Den &raquo;darmspiegel&laquo; kann man sich unter www.darmspiegel.de runterladen.</p>
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