Aus für Darmspiegel
Nach einer aufregenden Startphase hätten sich die Abläufe Monat für Monat wiederholt. Das Team suche aber nach Abwechslung und neuen Impulsen.
Nach einer aufregenden Startphase hätten sich die Abläufe Monat für Monat wiederholt. Das Team suche aber nach Abwechslung und neuen Impulsen.
Eine ortsansässige Zeitschrift ließ sich neulich in einem Artikel über vermeintliche Optimalgrößen von Vaginen sowie schönheitschirurgische Eingriffe an selbigen aus, und dies nicht zu knapp.
Von ihrem Erfolg scheinen die Studenten selbst noch ein wenig überrascht.
Das Konzept, ein Medium »für die studentische Bohème in Darmstadt«, für experimentierfreudige und kritische Persönlichkeiten mit großer medialer Kompetenz zu machen, scheint zu aufzugehen.
Die Macher sehen das Magazin als studentisches Sprachrohr und wollen nebenstudentischen Themen auch Kommunalpolitisches sowie Popkultur und Zeitgeist behandeln.
Die Präsidentin der Hochschule Darmstadt hat ein Interview mit dem Studentenmagazin Darmspiegel kurzfristig wieder abgesagt. Die Absage sei aber keine Reaktion auf einen kritischen Bericht über sie gewesen.
Sechs Monate, nachdem die erste Ausgabe des Magazins »Darmspiegel« als PDF im Internet erschienen ist, haben sie nun auch eine gedruckte Ausgabe auf die Beine gestellt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.
Rebecca und Florian, Ihr seid die Chefredakteure vom »Darmspiegel«. Was um Himmels willen habt Ihr Euch bei diesem Namen gedacht?
»Wir sind alle junge Studenten, die noch am Anfang ihres beruflichen Lebens stehen. Was uns an Erfahrung fehlt, werden wir durch Engagement und Hingabe ausgleichen«
Die angefallenen Arbeitsstunden für die erste Ausgabe kann Florian nicht mehr beziffern. Rebecca ergänzt: »Eigentlich hatte ich in der Endphase eine 60 Stundenwoche. Nur drei Stunden Schlaf pro Tag waren keine Ausnahme.«
Die Heftinhalte sind vielfältig. Eine gesellschaftskritische Betrachtung über die »Hetzjagd der Lebensläufer« nach der perfekten Vita gehört genauso dazu wie ein Artikel über die Krise des SV-Darmstadt oder – man staune – ein Interview mit der Band Tocotronic.