Es ist aus.
Liebe Freunde des darmspiegels,
Ihr habt es schon über zehn Ecken gehört und nicht glauben wollen. Panisch habt ihr die neueste Ausgabe aufgeschlagen und euch in den Wahnsinn geblättert: Ja, tatsächlich, es stimmt. Da steht es schwarz auf weiß: Das war die letzte Ausgabe. Schluss, und das ausgerechnet zum Jubiläum.
Natürlich fragt ihr euch, warum? Genauso, wie es keine wirklich klare Antwort darauf gab, warum wir vor mehr als eineinhalb Jahren plötzlich beschlossen haben, ein Magazin gründen und Darmstadts Medienlandschaft umkrempeln zu wollen, haben wir auch für diesen Schlusspunkt keine Antwort. Nein, wir haben eine Summe von Antworten.
Zum Beispiel diese: »In Zeiten von Wirtschaftskrise und Einbrüchen im Anzeigenmarkt ist es gerade für ein junges Verlags-Unternehmen schwierig, gesetzte wirtschaftliche Ziele zu erreichen und schwarze Zahlen schreiben zu können.« Klingt plausibel, nicht wahr? Ist aber Schwachsinn.
In Wahrheit fügten sich winzige Kleinigkeiten und große Probleme mit einer Prise Frust und einem Schuss Langeweile zu einem unguten Mix zusammen, der uns an unserem geliebten darmspiegel zweifeln ließ.
Tatsächlich war es die Routine, die uns den Rest gegeben hat. Am Anfang war alles spaßig, spannend und neu – jedes Editorial, jede Fotostrecke, sogar die Anzeigenakquise. Doch nach einer Weile wird jeder Handgriff zum Déjà-Vu und fühlt sich plötzlich an wie richtige Arbeit (sic).
Darum haben wir beschlossen, aufzuhören, solange wir noch nicht alle unsere Leser mit ambitionslosem, PR-verseuchtem Billigjournalismus vergrault haben. Für euch nur das Beste, das ist unser Motto.
Jetzt starten wir schon ein neues Projekt, das eurem feinen Gaumen wohl bekommen wird. Ein dickes, fettes Bookazine – viel tolliger als alles, was ihr bisher von uns gesehen habt.
Wir hoffen, dass der darmspiegel euch ein paar schöne Lese-Stunden gebracht hat und vielleicht auch ein wenig Inspiration. Wer weiß? Vielleicht dürfen wir bald euer Magazin lesen – das würde uns freuen.
Wer sich all die winzigen Kleinigkeiten und großen Probleme im persönlichen Lamento anhören möchte, der darf uns natürlich gerne kontaktieren. Über einen Eintrag im Kondolenzbuch würden wir uns übrigens auch sehr freuen.
Bis bald. Ihr hört schneller von uns, als euch lieb ist. Bis dahin. Und vielen Dank für alles.

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Schade! Darmstadt hat so ewas wie den darmspiegel sehr nötig! Ich habe ihn geliebt, obwohl ich nie Student war.
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Au Backe, Darmstadt ist erneut um eine Attraktion ärmer
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Och man!!!!! Und ich hatte euer Magazin erst mit der letzten Ausgabe entdeckt!!! Ich freute mich schon auf lange Jahre treuer Leserschaft!!!!
Und jetzt sowas… Ich lad mir noch schnell das PDF runter und dann trauer ich ein bißchen vor mich hin…
(Ich fand den Darmspiegel echt super!
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Schade, wollte euch gerade Pressematerial zur Expedition Zukunft zukommen lassen.
MfGKern
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</3
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Das ist doch doof. Ich hab mich immer sehr gefreut, wenn ich den darmspiegel vor der Mensa in die Hand gedrückt bekommen habe.
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Das Team vom Career Center der h_da bedauert zutiefst das überraschende Ende, freut sich jedoch bereits jetzt auf das tollige Projektierte.
Für die lustvolle Zusammenarbeit in der Vergangenheit dankend, wünschen wir uns Fortsetzung für die Zukunft.
Für die unternehmerischen/existenzgründenden anstehenden Aktivitäten sichern wir gerne Beistand zu.
Manfred Bernhardt, Leiter Career Center
Astrid Thamm, Assistenz
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Hallo,
schade, schade, schade!
Auch wir bedauern das Ende des Darmspiegels. Ein schönes, anspruchsvolles Projekt, welches die Medien hier in Darmstadt gut ergänzte, leider aber schon wieder zu Ende ist.
Viel Erfolge bei allen neuen, geplanten Unternehmungen!
Beste Grüße,
das Team vom FRIZZ Magazin
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gott sei dank hat der hirnfick ein ende
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Der Darmspiegel ist tot – der Darmspiegel lebt!
Er »lebt« in den Erfahrungen, die euch beim Aufbruch zu neuen Taten begleiten werden. Er lebt im Bewusstsein der Leser, denen ihr gezeigt habt, dass Erlesenes keine Frage des Budgets sein muss. Und er lebt im Wissen, dass Träume greifbar werden, wenn man nur will.
Gleich welchen Namen euer nächstes Kind haben wird: auf diesen Schmaus werden sich beide Augen – das weinende und das lachende – freuen können!
Alles Liebe!
Eine die weiß, was Zeitungsroutine heißt und wieviel dabei verloren geht, …;-)
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… IHR WART GUT!!!
selbst im »fernen« sachsen seit ihr angekommen.
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Gestern habe ich im Zug zufällig Eure letzte Ausgabe gesehen und gelesen. Bin zwar kein Darmstädter Studi, aber aus der Nähe.
Also: Euer Blatt war einfach unglaublich krass, lustig, witzig, frech‑ hat einfach nur Spaß gemacht, es zu lesen. So schnell ist mir noch keine Bahnfahrt vorgekommen… Schade, dass meine erste Ausgabe auch gleich die letzte war.
Machts gut!
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Mensch, das ist ja mal schade. Hab mich immer gefreut, wenn er irgendwo rum lag.
Aber schön, dass Ihr überhaupt solange durchgehalten und uns beglückt habt =)
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Ich wolte fragen, ob es ein Archiv gibt, ob ihr quasi die »alten« Ausgaben irgendwo stehen habt. Ich hab euch erst vor drei Ausgaben entdeckt und finde Reihe Auf eine Zigarette mit so gut, dass ich am liebsten alle der letzten Wochen, Monate, Jahre lesen würde… Gibts da ne Möglichkeit?
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Hi Sabrina, schau einfach rechts unter der aktuellen Ausgabe. Dort findest du die Download-Links zu den Ausgaben 1 bis 9.
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Schade, Darmspiegel war echt Klasse und hatte Qualität – das ist was besonderes heute!! Macht weiter so bei euren nächsten Projekten!!
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Schade. Ich hab hier gern reingeschaut. Ein angenehm frische Magazin. Schade, dass vieles so sehr vom Geld abhängig ist, zudem wenig Unterstützung für solche tollen Projekte, wie dem Euren, zu bekommen ist.
Alles wird gut!
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Wirklich schade, ich fand eure Zeitung wirklich gut und hab sie gerne in meinen langen langen Vorlesungen gelesen! Wäre schön wenn es bald wieder was von euch gibt! Ich wünsch euch alles gute und Vielen Dank!
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[...] mit Abstand strebsamste und engagierteste Semester meines ehemaligen Studiengangs hat nach dem Darmspiegel im letzten Jahr mal wieder etwas rausgebracht: «Nachts in [...]
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[...] auch letzte Ausgabe – nach zuletzt sogar fünf erfolgreichen Printausgaben. Es war die Routine, die uns dazu motiviert hat, dieses erste und niemals bereute Sprungbrett [...]