♥ Vom Seminar in die Redaktionskonferenz
Der darmspiegel. Die Themen bewegten sich irgendwo zwischen »Bravo«, »Titanic« und »Jungle World«, und das Einzige, über das man sich ärgern könnte, war die schwankende Qualität der Texte.
Der darmspiegel. Die Themen bewegten sich irgendwo zwischen »Bravo«, »Titanic« und »Jungle World«, und das Einzige, über das man sich ärgern könnte, war die schwankende Qualität der Texte.
»Nachts in Darmstadt« ist ein wahres Buchkunstwerk geworden … ein Manifest für das bunte Leben, das sich unter der schwarzen Decke der Nacht in Darmstadt entfaltet.
Ein Buch, das es nach allem, was man über Büchermachen weiß, eigentlich nicht geben dürfte.
Nichts deutet auf sinkende Qualität, Langeweile oder gar werbliche Texte hin, trotzdem hat die »Darmspiegel«-Redaktion einen Schlusspunkt gesetzt.
Das Konzept, ein Medium »für die studentische Bohème in Darmstadt«, für experimentierfreudige und kritische Persönlichkeiten mit großer medialer Kompetenz zu machen, scheint zu aufzugehen.
Sechs Monate, nachdem die erste Ausgabe des Magazins »Darmspiegel« als PDF im Internet erschienen ist, haben sie nun auch eine gedruckte Ausgabe auf die Beine gestellt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.
Die Heftinhalte sind vielfältig. Eine gesellschaftskritische Betrachtung über die »Hetzjagd der Lebensläufer« nach der perfekten Vita gehört genauso dazu wie ein Artikel über die Krise des SV-Darmstadt oder – man staune – ein Interview mit der Band Tocotronic.